Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie am Abend

Zweibrücker Stadtmuseum





Sonderausstellungen

Die Ausstellung „Zweibrücken, 14. März 1945: Heute gilt es uns!“
ist bis 30. September verlängert


Da die Landesregierung den Kultureinrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, wieder zu öffnen, freut sich das Stadtmuseum Zweibrücken wieder auf Besucherinnen und Besucher. Das Mu­se­um wurde so vorbereitet, dass die Hygienevorschrif­ten ein­ge­hal­ten wer­den können:

Eintritt haben vorerst Einzel­personen, Paare und Familien. Aufgrund der Raumgrößen ist es nicht möglich, dass Grup­pen ab vier Personen gemeinsam den Museumsrundgang machen. Voraussetzung für das Betreten des Museums ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes sowie die Desinfektion der Hände. Desin­fek­tions­mit­tel steht am Ein­gang be­reit. Das Betreten des Mu­se­ums ist nur über den Eingang Uhlandstraße möglich. Der Ausgang erfolgt über die Her­zog­straße. Der ausgeschilderte Museumsrundgang muss ein­ge­hal­ten wer­den. Damit der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Besuchern eingehalten werden kann, wurde für jeden Raum eine Höchstgrenze an Besuchern aus­ge­schil­dert, die vom Aufsichtspersonal auch kontrolliert wird. Dies kann beim Rundgang zu kurzen Wartezeiten vor einzelnen Räumen führen.

Führungen und Veranstaltungen sind aufgrund der Infektionsgefahr noch nicht möglich.

  ZWEIBRÜCKEN, 14. MÄRZ 1945: HEUTE GILT ES UNS!

VERLÄNGERT BIS 30. SEPTEMBER 2020

Video: Offener Kanal Südwestpfalz

Zweibrücken, 14. März 1945: Heute gilt es uns!
Fotomontage von Horst W. Grittner

Der verheerende Bombenangriff vom 14. März 1945 ließ das historische Stadtzentrum Zwei­brückens zu 82 % in Trümmern zurück. Kurz nach acht Uhr abends warf die kanadische Luft­waffe (RCAF) in 12 Minuten ca. 800 Ton­nen Sprengbomben auf die Altstadt ab. Ziel­punkt war der Schloss­platz, keine wichtigen Ver­kehrs­wege oder Indus­trie­an­la­gen. Trotz der Evakuierung im Spätjahr 1944 erlebten noch ca. 3.000 Menschen das Inferno in der Stadt. Dank eines großen Luftschutzkellers im Him­mels­berg waren mit ca. 95 Toten weniger Men­schen­opfer zu beklagen als bei vergleichbaren Bom­bar­die­run­gen.

Fassungslos stand die Bevölkerung vor den Ruinen, als sie die Bunker und Keller verließ. So hatte sie fünf Jahre zuvor die Worte von Gauleiter Josef Bürckel nicht ver­stan­den, der ver­sprochen hatte, „die Heimat werde nach dem Krieg noch schöner, als sie vorher war“. Was sie jetzt jedoch beim Verlassen der Bunker vorfand, beschrieb ein amerikanischer Kriegsbe­richt­er­statter als eine Stadt, die „aufgehört habe zu bestehen“. Dennoch kehrten die Zwei­brückerinnen und Zweibrücker in ihre Stadt zurück und bauten sie wieder auf. 

Die Sonderausstellung zum 75. Jahrestag der Zerstörung der alten Herzogsstadt befasst sich nicht nur mit der Zer­stö­rung, dem Leben in der Trümmerzeit sowie der Wiederaufbauleistung der 1950er und 1960er Jahre. Es ist an der Zeit auch nach den Ursachen für die Bombar­dierung zu fragen und sie in den Zusammenhang mit dem Natio­nal­so­zia­lis­mus zu stellen. Im Fokus steht auch die Vorgeschichte, ohne die die Bombardierung nicht gesehen werden darf: der Siegeszug der Nationalsozialisten in einer Region, die von den Folgen des Ersten Weltkrieges besonders betroffen war, sowie die Auf­rüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes.

Eröffnungsvortrag von Dr. Charlotte Glück (Aufzeichnung: Offener Kanal Südwestpfalz)


Öffnungszeiten:

DI: 10-18 Uhr, MI - SO/Feiertage: 14-18 Uhr

Eintritt:
6,- € / ermäßigt (mit Ausweis): 3,- €
Jugendliche unter 16 Jahren frei (Schulklassen 1,50 € pro Schüler)


Kontakt
Geschlossen:
öffnet heute um 14:00 Uhr
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Bitte beachten: Öffnung an Feiertagen 14-18 Uhr

Weitere Öffnungszeiten und Führungen nach Voranmeldung

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