Soziale Stadt - entlang des Hornbachs/Breitwiesen neue Breitwiesen 

Kontakt


Quartiersmanagement

Friedrich-Ebert-Straße 10

66482 Zweibrücken

+49 6332 871-609

Öffnungszeiten:

Montag Von 10:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag Von 14:00 bis 16:00 Uhr

Mittwoch Von 10:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag Von 14:00 bis 16:00 Uhr



Informationsflyer Quartiersmanagement


Historie A: Die Entstehung des "Sozialen Zusammenhaltes"

Im Jahr 2014 hat die Stadt Zweibrücken sich erstmalig zur Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ (jetzt „Sozialer Zusammenhalt) beworben. Mit der Bewerbung wurde ein städtebauliches Grobkonzept vorgelegt. Das Grobkonzept beinhaltete eine Bestandsanalyse der ca. 85 ha umfassenden ehemaligen Arbeitersiedlung sowie erste Problemlösungsstrategien. Im Jahr 2016 wurde nach offizieller Aufnahme in das Städtebauförderprogramm das erste Quartiersbüro in Zweibrücken in der Friedrich-Ebert-Str. 10 eröffnet. Das Quartiersbüro mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fungiert als Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung und der Bewohnerschaft.

Das Quartiersmanagement dient als Kommunikations- und Anlaufstelle für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die lokalen Akteure. Hier können sich alle Interessierten über die aktuellen und ausstehenden (Bau-)Projekte der Stadtteilentwicklung informieren und sich im Rahmen einzelner Aktionen mit ihren Wünschen, Vorstellungen und Ideen aktiv einbringen.

Die übergeordneten Ziele des Förderprogrammes „Sozialer Zusammenhalt“ sind eine Schaffung von lebendigen Nachbarschaften und eine generelle Stärkung des sozialen Zusammenhaltes der Bewohnerinnen und Bewohner. Der Mensch soll im Mittelpunkt einer zukunftsorientierten, sozial verträglichen und ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung stehen.

Um diese Zielsetzung zu erreichen werden durch das Quartiersmanagement vielfältige und auf die Anforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort angepasste Maßnahmen initiiert oder bestehende Ansätze aus den Quartieren selbst gefördert. Die Bandbreite dieser Maßnahmen reicht von städtebaulichen Aufwertungen (siehe unten aufgeführte Projekte) über die Organisation von „Dreck-weg-Tagen“ bis hin zur Einrichtung einer „Tauschbox“ im Quartiersbüro.

Ein wichtiger Bestandteil des Quartiersmanagements ist zudem die Netzwerkarbeit.

Das bedeutet, dass der Austausch zwischen allen wichtigen Akteuren dauerhaft gestärkt werden soll. Die wichtigen Akteure sind im Fall des Quartiersmanagements die Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere, städtische Entscheidungsträger, Vereine sowie Initiativen. Eine gute Vernetzung ermöglicht es Ideen auszutauschen und das Handeln der Akteure aufeinander abzustimmen.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu ausgewählten städtebaulichen Projekten:

Umbau "KiTa Sonnenschein"

Nach intensiver Umbauphase öffnete die „Kita Sonnenschein“ Ende des Jahres 2017 am Standort Bubenhausen wieder ihre Pforten. Der Umbau, der mit Fördermitteln aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ und Eigenmitteln der Stadt Zweibrücken im August 2016 begann, wurde mit einer Kunstinstallation im Innenhof der Kita abgeschlossen. Sie besteht aus insgesamt 26 bunten Bauklötzen, die zum Spielen und Toben einladen. Das Projekt repräsentiert das Wirken der „Sozialen Stadt“ im Ortsteil Bubenhausen. Im Rahmen der Projektumsetzung wurde im Untergeschoss des Gebäudes in der Hohlstraße 22 ebenfalls ein kleiner Multifunktionsraum eingerichtet.

Innenhof der "Kita Sonnenschein" nach dem Umbau


Die "neue Mitte Breitwiesen"

Die „Neue Mitte Breitwiesen“ ist eines der ersten Projekte die im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Soziale Stadt“ in Zweibrücken umgesetzt wurden. Als Herzstück der Anlage dienen ein Klettergerüst sowie mehrere Seniorenfitnessgeräte. Die Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule Breitwiesen wurde im August 2018 abgeschlossen und erfreut sich seither großer Beliebtheit bei den Anwohnenden.

Offizielle Eröffnung der "Neuen Mitte"


Ausbau Tilsitstraße

Der Umbau des ersten Bauabschnitts Tilsitstraße bis zur Masurenstraße wurde 2019 abgeschlossen. Der Straßenbereich wurde erneuert, Parkmöglichkeiten wurden geschaffen und die Zugänge zu den Wohnhäusern wurden barrierefrei gestaltet.  



Der Verfügungsfonds, Hilfe zur Umsetzung Ihres Engagements!

Als wichtiges Instrument zur Umsetzung des Integrierten Entwicklungskonzeptes hat der Stadtrat zusammen mit dem Konzept die Einrichtung eines Verfügungsfonds beschlossen.

Dieser Fonds dient der Finanzierung einzelner Maßnahmen, durch die die Akteure vor Ort die Gebietsentwicklung vorantreiben können und so gemeinsam Verantwortung für das Gebiet übernehmen. So soll vor allem das Engagement von Vereinen, Institutionen und auch Privaten unterstützt werden.

Antragsunterlagen zum Download:

Was bisher geschah...

Der Weg zum Konzept, was ist für wen wichtig?

Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ sieht vor Aufnahme der konkreten Quartiersarbeit umfassende und die Bewohner aktiv mit einschließende Untersuchungen vor, um spätere Maßnahmen passgenau an die örtlichen Problemfelder angleichen zu können.
Nachfolgend finden Sie ausführliche Informationen zu den durchgeführten Untersuchungen, welche mit der Erstellung eines Grobkonzeptes 2014 begannen und 2016 mit der Finalisierung des integrierten Entwicklungskonzeptes ein vorläufiges Ende nahmen.

Dokumente zum Download

Archivierte Stadtteilzeitungen (pdf Dateien):