IW-Studien bestätigen positive Entwicklung Zweibrückens


In der IW-Studie „Geographien der Unzufriedenheit – Daseinsvorsorge“ insgesamt als sehr gut eingestuft. Zweibrücken erreicht bundesweit Rang 439 unter mehr als 10.000 Kommunen. Besonders stark bewertet werden die Gesundheitsversorgung, hier liegt Zweibrücken unter den besten 4 Prozent und im Bereich der Freizeitangebote unter den besten 10 Prozent.

Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza erklärt:

„Der hervorragende Gesamtrang zeigt, dass Zweibrücken bundesweit zu den leistungsfähigen Kommunen bei der Daseinsvorsorge gehört. Besonders stolz sind wir auf die exzellente Bewertung im Gesundheitsbereich. Die Ergebnisse bestätigen die hohe Lebensqualität und die wichtige regionale Funktion unserer Stadt.“

Auch die Regionalrankings der IW Consult zeigen eine deutliche positive Entwicklung Zweibrückens. Die Rankings vergleichen alle 400 kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands anhand zentraler Indikatoren aus Wirtschaftskraft, Arbeitsmarkt, Lebensqualität und Infrastruktur.

Dabei unterscheidet die IW Consult grundsätzlich zwischen zwei Kategorien:

  • dem Niveau-Ranking und
  • dem Dynamik-Ranking.

Das Niveau-Ranking beschreibt die aktuelle strukturelle Stärke einer Region – also die Frage, wie gut eine Stadt heute aufgestellt ist. Bewertet werden unter anderem Kaufkraft, Beschäftigung, Wirtschaftsstruktur, Steuerkraft, Fachkräfteanteil und Lebensqualität.

Das Dynamik-Ranking misst hingegen die Entwicklung der vergangenen Jahre. Hier geht es darum, wie stark sich eine Region verbessert, modernisiert und Zukunftspotenziale erschließt. Regionen mit hoher Dynamik gelten als besonders entwicklungsstark und wandlungsfähig.

Zweibrücken konnte sich in beiden Kategorien deutlich verbessern:

  • Im Niveau-Ranking verbesserte sich die Stadt von Rang 350 im Jahr 2024 auf Rang 280 im Jahr 2026.
  • Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im Dynamik-Ranking: Hier machte Zweibrücken einen Sprung von Rang 170 auf Rang 62 bundesweit.

Damit gehört Zweibrücken inzwischen zu den dynamikstärksten Standorten Deutschlands.

Oberbürgermeister Wosnitza betont:

„Gerade die Entwicklung bei der Dynamik ist für uns besonders erfreulich. Sie zeigt deutlich, dass sich in Zweibrücken etwas bewegt und dass unsere Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Innenstadtentwicklung, Wirtschaft und Lebensqualität Wirkung entfalten.“

Die Ergebnisse seien ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Während das gute Niveau-Ranking die stabile Basis Zweibrückens belege, zeige insbesondere die starke Dynamik, dass sich die Stadt erfolgreich weiterentwickelt und ihre Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich steigert.


„Zweibrücken steht nicht still. Wir arbeiten konsequent daran, unsere Stadt moderner, attraktiver und zukunftsfähiger zu machen. Die aktuellen Rankings bestätigen diesen Weg eindrucksvoll“, so Wosnitza.

Gleichzeitig macht insbesondere der Bereich Digitalisierung deutlich, dass weiterhin Herausforderungen bestehen. In der Daseinsvorsorge-Studie erreicht Zweibrücken hier Rang 5.455. Die Stadt versteht dies als klaren Auftrag, digitale Angebote und moderne Verwaltungs- sowie Infrastrukturleistungen konsequent weiter auszubauen.

Die Studien des IW und der IW Consult gelten bundesweit als wichtige Standort- und Strukturvergleiche für Kommunen und Regionen. Sie analysieren wirtschaftliche Stärke, Lebensqualität und Zukunftsdynamik auf wissenschaftlicher Grundlage.