Bildungsministerin besucht Zweibrücken

Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig besucht die Sommerschule in Zweibrücken

Gemeinsam mit Bürgermeister Christian Gauf, Beigeordneter und Schuldezernentin Christina Rauch, Schulleiter Thomas Trier sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Regionalen Kompetenzzentrums Südwest und weiterer Projektpartner verschaffte sich die Ministerin einen Einblick über die Arbeit der Sommerschule und kam mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ins Gespräch.

Die Sommerschule wird in Zweibrücken bereits im siebten Jahr angeboten und hat sich seit ihrem Start im Jahr 2020 von einem Corona-Aufholprogramm zu einem festen Baustein der kommunalen Bildungsförderung entwickelt.

In diesem Jahr nehmen circa 80 Schülerinnen und Schüler an insgesamt acht Kursen teil. Angeboten werden vier Kurse „Lernen in Ferien“ sowie vier Feriensprachkurse. Während „Lernen in Ferien“ insbesondere die Fächer Deutsch und Mathematik sowie bei Bedarf Englisch oder Französisch in den Blick nimmt, richten sich die Feriensprachkurse an Kinder und Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf.

Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig nutzte ihren Besuch, um sich mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und den Verantwortlichen vor Ort auszutauschen. Dabei informierte sie sich über die Umsetzung der Ferienlernangebote und betonte die Bedeutung einer frühzeitigen Förderung von Basiskompetenzen und Sprachkenntnissen. Sprache sei eine wesentliche Voraussetzung für Bildungserfolg, Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

In ihrer Vorstellung der Sommerschule betonte Schuldezernentin Christina Rauch die Bedeutung einer frühzeitigen und kontinuierlichen Förderung. „Unser Ziel ist es, jedem Kind die bestmöglichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr zu geben. Gute Bildung beginnt mit guten Chancen. Deshalb setzen wir auf individuelle Förderung, kleine Lerngruppen und eine enge Begleitung der Schülerinnen und Schüler, so Rauch.

Besonders hob sie hervor, dass Sprache der Schlüssel zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe sei.„Wer Unterricht sprachlich versteht, kann seine Fähigkeiten entfalten und sein Potenzial zeigen. Genau deshalb investieren wir bewusst in Sprachförderung.

Gleichzeitig machte Rauch deutlich, dass die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Ferienangebote allein nicht ausreichen. „Die Sommerschule hilft den Kindern spürbar. Für einen nachhaltigen Deutschspracherwerb braucht es jedoch eine kontinuierliche Förderung. Deshalb begrüße ich die von der Landesregierung geplanten Kompass-Klassen, das verpflichtende Vorschuljahr und die Grundschulgarantie. Erfolgreiche Bildungsbiografien entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Förderangebote.

Die Organisation der Sommerschule liegt bei der Stadt Zweibrücken. Sie übernimmt die Projektleitung, koordiniert das Förderverfahren, den Lehrkräfteeinsatz sowie die Zusammenarbeit mit den Schulen und allen beteiligten Partnern. Die Feriensprachkurse werden durch das Land Rheinland-Pfalz über den Verband der Volkshochschulen Rheinland-Pfalz gefördert.

Christina Rauch dankte der Ministerin und allen Beteiligten, die die Sommerschule jedes Jahr ermöglichen. „Ein solches Angebot lebt vom Engagement vieler Menschen. Mein herzlicher Dank gilt den Lehrkräften, der Herzog-Wolfgang-Realschule plus, dem Regionalen Kompetenzzentrum Südwest, dem Verband der Volkshochschulen Rheinland-Pfalz sowie allen Partnern und Mitarbeitenden, die gemeinsam Verantwortung für Bildung übernehmen.