Frühlingswiese Zweibrücken Rosengartern

Einzelprojekte 2022

Bundesprogramm"Demokratie leben!"

1. Peer-Guide Ausbildung zum Thema Antisemitismus

Projektbeschreibung
Ziel ist es, die historische Dimension der Diskriminierung von Minderheiten, hier Juden, aufzuzeigen und durch Aufklärung Akzeptanz und Toleranz in der heutigen Gesellschaft weiterzuentwickeln. Die Ausstellung zeigt auf wie Juden in der Vergangenheit aus religiösen oder rassistischen Gründen diskriminiert wurden und bis heute immer wieder mit Ausgrenzung zu rechnen haben. Texte und Illustrationen wurden nach museumspädagogischen und didaktischen Gesichtspunkten erarbeitet. Durch Aufklärung soll zum Abbau der Diskriminierung im gesellschaftlichen Leben beigetragen werden. Der Grundgedanke dabei: Wissen schafft Akzeptanz. Es sollen möglichst viele Jugendliche durch Peer-Guides an den Antisemitismus in der Geschichte, insbesondere im Nationalsozialismus, herangeführt werden. 

Projektzeitraum

01.03.2022-30.06.2022

Projektträger

Historischer Verein Zweibrücken e.V.

in Kooperation mit dem Stadtmuseum Zweibrücken 

Ansprechpartner
Dr. Charlotte Glück 



2. Workshop und Ausstellung über Vorurteile, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Projektbeschreibung

Im Kontext des Sozialkundeunterrichts und der politischen Bildung im Sinne der Demokratieförderung ist geplant, einen Workshop in der Klassenstufe 9 durchzuführen. Im Kontext des Sozialkundeunterrichts kommt die Durchführung von größeren meinungsbildenden Makromethoden aus Zeitgründen häufig zu kurz. Das Planspiel soll das Interesse der Lernenden wecken und ihr Demokratieverständnis fördern. Die Durchführung des Projekts erfolgt in Form eines Projekttags (6 Stunden). Im Mittelpunkt des Workshops stehen erfahrungsorientierte, gruppendynamische Aktivitäten aus Konzepten. Ergänzt wird der Workshop-Tag mit Bestandteilen des „Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen“. Ausgehend von der Frage, was Vorurteile sind, geht es im Weiteren darum, wie mit Vorurteilen kommunikativ umgegangen werden kann. In einem letzten Schritt werden Informationen zum Themenkomplex Rechtsextremismus geliefert und diskutiert. Dabei werden die Teilnehmenden an diesem Tag mit ihrem Wissenstand und ihren Erfahrungen dort abgeholt, wo sie stehen. Es wird ein sicherer Raum geboten, in dem die Teilnehmenden ihre Erfahrungen in Austausch bringen können und sich gemeinsam Strategien erarbeiten. 

Projektzeitraum

01.03.2022-01.12.2022

Projektträger

Freundeskreis der Mannlich Realschule Plus

Ansprechpartner

Julian Di Grazia 



3. Geschichte verstehen, nicht vergessen: Unterrichtsreihe zu den Folgen des Ersten Weltkrieges für die Gesellschaft mit einer Tagesexkursion nach Verdun

Projektbeschreibung

Für Schülerinnen und Schüler ist die Geschichte des Ersten Weltkriegs inklusive ihrer Auswirkungen auf die Bevölkerung jedoch immer weiter weg von ihrem Erfahrungsfeld und somit insgesamt immer weniger greifbar. Erst die reale Konfrontation lässt den Schülerinnen und Schülern die Dimensionen von dem greifbar machen, was der Erste Weltkrieg – und damit auch was Krieg allgemein! – ganz konkret und in der Realität bedeutet und warum es von großer Bedeutung ist, zukünftige Kriege zu verhindern. Aus diesem Grund erachten wir es als besonders bedeutsam, neben der Behandlung des Ersten Weltkriegs im Unterricht eine Tagesexkursion nach Verdun zu unternehmen, um den Schülerinnen und Schülern auf die Frage „Was bedeutet Krieg und welche Auswirkungen hat er auf die Menschen?“ eine ganz konkrete und reale Antwort zu geben und um somit die Bedeutung von Frieden und sozialem Miteinander in einem gemeinsamen Europa und in der Welt umso klarer werden zu lassen. Gleichzeitig wird hierbei den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht, dass dieser Frieden auch etwas ist, zu dem sie als künftige politisch handelnde Personen aktiv teilhaben sollten und müssen, damit sie nicht die gleichen Erfahrungen machen müssen wie die Menschen damals.

Projektzeitraum

1.1.2022 – 31.12.2022

Projektträger

Freunde des Helmholtz-Gymnasiums Zweibrücken e.V.

Ansprechpartner

Lisa Wagner



4. Lernen im Vorbeigehen – wie Schüler:innen unerreichbare Zielgruppen mit ungewöhnlichen und kreativen Kampagnen sensibilisieren können

Projektbeschreibung

Wir möchten mit dem spielerischen und erlebnisorientierten Ansatz des „Lernen im Vorbeigehen“ Lehrkräfte und ihre Schulklassen befähigen, Bildungsangebote an alltäglichen Orten zu entwerfen, die schwer erreichbare, ungewöhnliche und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Hierbei werden die Informationen leicht verständlich, kreativ, teilweise interaktiv und unterhaltsam vermittelt. Die Schüler:innen erlernen dabei natürlich inhaltliches Wissen aber auch Medienkompetenzen und solide Grundkenntnisse in Marketing, Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit und in der Erarbeitung von Kampagnen. Sie müssen sich durch ihre Recherchearbeit mit dem eigentlichen, von ihnen selbst ausgewählten Thema des Dreiklangs von Demokratie Leben auseinandersetzen als auch mit Fake News und vertrauenswürdigen und unabhängigen Quellen auf der anderen Seite. Durch die Arbeit in Kleingruppen und in der Großgruppe, müssen sie demokratisch getroffene Entscheidungen voranbringen, akzeptieren und mittragen. Dabei können sie wichtige soziale Kompetenzen im wertschätzenden Miteinander schulen. Die Lehrkräfte begleiten diese partizipativen Schritte und nehmen die Haltung einer Prozess-Moderatorin bzw. eines Prozess-Moderators ein.

Projektzeitraum

01.01.2022-31.10.2022

Projektträger

Heinrich Kimmle Stiftung

Ansprechpartner

Tina Sanio



5. Wir sind Erdlinge!

Projektbeschreibung

Das Projekt setzt an gesellschaftlichen Themen an, die Kinder und Jugendliche in besonderem Maße interessieren und damit  Ansatzpunkte sind,  gesellschaftliches Engagement bei jungen Menschen auf den Weg zu bringen und in Folge auf weitere Themen auszuweiten. Spätestens durch die weltweite Pandemie sollte jedem klargeworden sein, wie sehr unser aller Leben als Menschen auf der Erde in einem globalen Zusammenhang steht. Die Erkenntnis, dass die Lebensbedingungen die unser Leben auf diesem Planeten einst ermöglichten nicht automatisch erhalten bleiben und tagtäglich von uns allen positiv wie negativ beeinflusst werden, ist keine belastende Verantwortung, sondern die Sicht auf das Leben als: ein Erdling! Wir haben nur diesen Planeten und ihn weiterhin zu bewohnen heißt sich gemeinsam darum zu kümmern, dass er so erhalten bleibt, dass die Lebensbedingungen für uns Menschen auch für weitere Generationen gegeben sein können. Kinder und Jugendliche vernetzen sich hierbei völlig selbstverständlich und sind bereits viel politischer als viele („erwachsene“) Mitbürger*innen, oder auch sie selber, manchmal glauben. Das Projekt setzt an gesellschaftlichen Themen an, die Kinder und Jugendliche in besonderem Maße interessieren und damit  Ansatzpunkte sind,  gesellschaftliches Engagement bei jungen Menschen auf den Weg zu bringen und in Folge auf weitere Themen auszuweiten. Bei dem Projekt „Wir sind Erdlinge!“ möchten wir beim großen Ganzen (das Universum) beginnend zu unserem Planeten, zu uns als Menschen, bis hin zu der Welt eines jeden Einzelnen kommen. Auf dem Weg dahin werden, durch die künstlerische Auseinandersetzung mit den uns entgegenkommenden Themen, Ergebnisse in den Sparten Bildende Kunst, Musik, Kreatives Schreiben, Medien und Tanz entstehen, die gemeinsam in einen BlackLight-Clip (oder einer Aufführung) münden werden.

Projektzeitraum

10.01.2022 - 30.09.2022

Projektträger

Internationaler Bund

Ansprechpartner

Pouya Nemati



6. Ich sehe was, was du nicht siehst!

Projektbeschreibung

Bei dem Projekt „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ möchten wir durch die Arbeit an vier (Kurz-) Stummfilmen die Gedanken, Wünsche, Ängste und Hoffnungen der Schüler*innen zu dem Thema ausdrücken. Ein selbst konzipiert und fertig gestellter Stummfilm kann der Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft entgegenwirken. Nach theoretischen Einheiten und offenen Gesprächsrunden werden in Gruppen Ideen für den Kurzfilm gesucht. Parallel dazu werden Ideen und Sounds für die Tonspur gesammelt werden. Am zweiten Workshop-Tag steht dann der Dreh und die Fertigstellung des Stummfilms im Mittelpunkt. Somit wird innerhalb einer Woche mit 4 Klassen gearbeitet werden. Jede Klasse erlebt das Projekt an 6 UE verteilt auf zwei Tage.

Projektzeitraum

10.01.2022 - 30.09.2022 

Projektträger

Internationaler Bund

Ansprechpartner

Pouya Nemati



7. Fahrrad-AG 22– selbstbewusst, gemeinsam, umweltbewusst

Projektbeschreibung

Im Rahmen einer AG sollen Schülerinnen und Schüler gebrauchte Fahrräder gemeinsam wieder verkehrstauglich machen. Es sollen die erforderlichen Fertigkeiten erlernt, in der Gruppe Lösungsmöglichkeiten demokratisch erarbeitet und die Fahrräder in Stand gesetzt werden. Es geht um die Erfahrung sozialer Gruppenprozesse und damit letztlich um die Anbahnung von Demokratieverständnis. Die Gruppe wird von einem Lehrer der Schule betreut, der ganz gezielt auch immer den Bogen des praktischen Tuns zu den in Punkt 1 genannten Punkten Selbstwirksamkeit, Gruppenzugehörigkeit, Umweltbewusstsein etc. mit den Teilnehmenden schlagen wird. 

Projektzeitraum

01.01.2022 – 31.12.2022

Projektträger

Verein der Freunde und Förderer der Canada Schule Zweibrücken e.V.

Ansprechpartner

Thomas Koschela



8. Erinnerungspädagogik (Folgeantrag zu #2021JLID)

Projektbeschreibung

Im Dezember 2021 wurde die Synagoge Beith Shalom in Speyer und der Judenhof besucht. Anschließend findet ein Zeitzeuginnengespräch mit Doris Deutsch statt. Gespräche im Nachgang finden im Unterricht statt und es soll ein
Bericht für die Homepage erstellt werden.

Projektzeitraum

01.01.2022-31.03.2022 

Projektträger

Verein der Freunde und Förderer der
BBS Zweibrücken e.V.

Ansprechpartner

Eva Gräber



9. Hinschauen und besonnen handeln

Projektbeschreibung

Für Schüler*innen am Helmholtz-Gymnasium sowie alle am Schulbetrieb Beteiligten und Familien stellen die pandemieassoziierten Folgen eine große Herausforderung dar. Bedingt durch Kontakt-beschränkungen führten mangelnde soziale Interaktion mit Gleichaltrigen und einhergehende veränderte Freizeitaktivitäten wie etwa übermäßiger Medienkonsum nach unseren Beobachtungen bei den Jugendlichen vermehrt zu Zukunftsängsten, Vereinsamung, Orientierungslosigkeit und Irritationen individueller Wertvorstellungen und Haltungen. Besonders gilt dies für ohnehin sozial Benachteiligte, die gesellschaftliche Ausgrenzung empfinden oder erleben. Alle schulischen Möglichkeiten der Förderung von Kompetenzen, die psychosozialen Problemen entgegenwirken und eine positive Entwicklung ermöglichen, sollen am Helmholtz-Gymnasium nach ganzheitlichem Ansatz umgesetzt werden, um einen Beitrag zu leisten zum Erwerb sozialer Kompetenzen und von Zugehörigkeitserfahrung sowie entsprechenden Handlungsstrategien. Im Fokus steht hier die Förderung von Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe zu verantwortlichem Handeln in ihrem sozialen Umfeld, indem sie zwar ihre eigenen Interessen vertreten, aber ihr Agieren reflektieren und Konsequenzen ziehen. Zusätzlich erfahren sie die konstruktive Bedeutung von Konflikten als Möglichkeit, eigene Vorstellungen und Normen zu erkennen und gegenüber anderen zu vertreten, gleichzeitig sich mit Positionen anderer auseinanderzusetzen. Dadurch initiierte individuelle Veränderungsprozesse wirken sich gleichzeitig positiv auf das Klassenklima aus, weshalb der Klassenverband in der Schule eine besonders geeignete Zielgruppe für ein Projekt wie das von uns vorgesehene darstellt. Die Durchführung der Projekttage soll die alltägliche Schulroutine so verändern, dass die gewonnenen Erfahrungen zur positiven Gestaltung von Unterrichts- und Schulabläufen effektiv und nachhaltig beitragen; die Jugendlichen tragen Mitverantwortung für die schulische Kultur durch beispielsweise couragierte Hilfestellung für benachteiligte Mitschülerinnen oder Mitschüler, die selbstständige Lösung von Konflikten oder durch Selbstorganisation außerunterrichtlicher Aktivitäten.

Projektzeitraum

01.01.2022 - 31.12.2022

Projektträger

Freunde des Helmholtz-Gymnasiums e.V.

Ansprechpartner

Frau Gruber-Flockerzi 



10. Schüleraustausch Zweibrücken – Barrie Der jüdisch-deutschen Geschichte auf der Spur & die Grundlagen unserer jungen Demokratie erleben

Projektbeschreibung

Gerade bei den kanadischen Austauschschüler*innen bietet der Besuch die einzigartige Möglichkeit, einen realen Ort zu besuchen, den die Kinder nur aus den Schulbüchern und den digitalen Medien kennen. Es entsteht ein wichtiger Moment, wenn Kinder aus ehemals verfeindeten Nationen zusammen einen Ort besuchen, der die Grausamkeiten des Nationalsozialismus vor Augen führt. Das Projekt ordnet sich in den Themenbereich „Demokratieförderung im Jugend- und im jungen Erwachsenenalter“ sowie in dem Themenbereich „Chancen und Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft - Vielfalt und Antidiskriminierung“ ein. 

(21.03.22 – 13.04.21 Aufenthalt in Barrie, ON Kanada)
28.05.22 – 18.06.22: Rückbesuch der kanadischen SuS
Während des Aufenthalts der kanadischen SuS in Zweibrücken finden folgende Ausflüge statt, bei denen der Schwerpunkt auf der Ausbildung des globalen und demokratischen Zusammenlebens liegt:

·         Besuch des KZ Struthof

·         Besuch der Citadelle de Bitche (mit allen Hintergründen zum Deutsch-Französischen Krieg und der heutigen Völkerverständigung und-versöhnung). Anschließend gibt es ein gemeinsames, internationales Flammkuchenessen in einem französischen Restaurant.

·         Fahrt zum Europaparlament Straßburg

·         Besuch des Landtages Mainz und Empfang durch den Landtagspräsidenten

Projektzeitraum

01.01.22 – 31.12.22

Projektträger

Freunde des Helmholtz-Gymnasiums e.V.

Ansprechpartner

Tim Lehmann



11. Toleranz- und Demokratiebildung mittels des Mediums Schülerzeitung

Projektbeschreibung

Die Grundschule Pestalozzi ist eine Ganztagsschule im sozialen Brennpunkt von Zweibrücken. Zu den hier geborenen Schüler*innen, kommen immer noch asylsuchende und flüchtende Kinder in großer Zahl nach Zweibrücken, zum Beispiel durch Familiennachzug, so dass der Migrationsanteil der Schülerschaft bei ungefähr 60 % liegt. Neben den Kindern mit fremder Muttersprache, hat die Grundschule aber auch einige Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen, mit vielen Defiziten im sozialen Miteinander, aber auch in der Sprachfähigkeit. Eine schnelle Integration der ausländischen Kinder in den Unterrichtsalltag ist genauso wichtig wie eine schnelle Akzeptanz der Mitschüler und Mitschülerinnen. Dazu braucht es eine sensible Erziehung im Hinblick auf diese Zielgruppe an der Schule. Durch eine zusätzliche Sprachfördermaßnahme, gepaart mit dem Projekt „Schülerzeitung“, werden die Kinder schneller an die deutsche Sprache herangeführt. Die Kinder lernen sich in die anderen Schüler hineinzuversetzen, da die Zeitung jeden ihrer Mitschüler*innen ansprechen soll, unabhängig von Klassenstufe, Geschlecht oder Herkunft. Spielerisch wird die mündliche Kommunikation gelernt, aber auch Objektivität und Teamarbeit. Die Arbeit an der Zeitung fördert nicht nur die Sprache der Teilnehmenden, sondern auch ihr Selbstwertgefühl. Wissen wird vermittelt. Der Schwerpunkt des Projektes 2022 soll die Arbeit an politischen Themen und vor allem der Bedeutung und des Umsetzens des Begriffs „Demokratie“ sein. Die Kinder sollen verinnerlichen, wie wichtig Demokratie ist, das Leben in Freiheit, freie Meinungsäußerung und vor allem freie Wahlen und das jeder, auch wenn er noch so jung ist, sich dafür einsetzen kann. Dies geschieht über das Sammeln von Informationen, Umsetzen in kleinen Rollenspielen, Diskussionen und das Erfahrene schriftlich festzuhalten. Schon die Kleinsten sind offen für politische Themen, wenn sie kindgerecht vermittelt werden. Dazu dienen die Rollenspiele, aber auch Zeichnungen und vor allem viele Erklärungen. Alles Festzuhalten in Zeitungsberichten, um das auch Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch den Eltern, näherzubringen, bereitet den Kindern nicht nur Freude, sondern erfüllt sie auch mit Stolz. 

Projektzeitraum

01.01.2022 - 31.12.2022

Projektträger

Förderverband Pestalozzischule 

Ansprechpartner

Theobald Sabine



12. Exkursion nach Verdun (Fort Vaux, Memorial und Gebeinhaus in Douaumont) für die Klassenstufe 10 des Hofenfels-Gymnasiums Zweibrücken

Projektbeschreibung

Für junge Schüler/Innen erscheinen historische Sachverhalte und Ereignisse oftmals sehr abstrakt (Zitat ehemalige Schülerin, paraphrasiert: Ich glaube nicht an die Geschichte, vieles davon ist viel zu lange her, als dass man es wissen kann.). Dies kann Lernerfahrungen stark hemmen. Das Veranschaulichen und Voraugenführen, das Erfahren und auch das (haptische) Begreifen sind deshalb wichtige und z.T. unerlässliche Schritte, um Schüler/Innen Geschichte verständlich zu machen und somit Lernergebnisse nachhaltiger zu sichern. Gerade in für die meisten Menschen glücklicherweise friedlichen Zeiten, bleibt die Vorstellung von Krieg und der Bedeutung von Kriegszeiten (physisch und psychisch) außerhalb ihres Vorstellungsvermögens. Der Besuch eines derart kriegsrelevanten Ortes wie Verdun kann aufgrund der immer noch sichtbaren Spuren (z.B. die Festung an sich, aber auch Kriegsgräben und Bombentrichter im weiteren Umfeld, Veranschaulichung der Opferzahlen anhand der Ausmaße des Friedhofes bzw. des Knochenhauses, …) dabei helfen, diese Vorstellungen den Schülern ein Stück näher zu bringen.

Projektzeitraum

02. September – 31. Dezember 2022

Projektträger

Bund der Ehemaligen und Freunde des Hofenfels-Gymnasiums Zweibrücken

Ansprechpartner

Kathrin Burkhart



13. Exkursion zum KZ Natzweiler-Struthof für die Jahrgangsstufe 11 des Hofenfels-Gymnasiums Zweibrücken

Projektbeschreibung

Für junge Schüler/Innen erscheinen historische Sachverhalte und Ereignisse sehr abstrakt (Zitat ehemalige Schülerin, paraphrasiert: Ich glaube nicht an die Geschichte, vieles davon ist viel zu lange her, als dass man es wissen kann.). Dies kann Lernerfahrungen sehr stark hemmen. Gerade das Veranschaulichen und Voraugenführen, das Erfahren und auch das (haptische) Begreifen sind deshalb wichtige und z.T. unerlässliche Schritte um Schüler/Innen Geschichte verständlich zu machen. Auch und gerade angesichts verschiedener Relativierungssversuche von Seiten diverser politischer Parteien (vgl. „Vogelschiss in der deutschen Geschichte“, A. Gauland, Juni 2018) muss den Schüler/Innen der Holocaust und die Grausamkeit des Holocausts dargestellt werden. Nichts scheint dies deutlicher und nachhaltiger verständlich machen zu können, als ein Besuch in einem ehemaligen KZ.

Projektzeitraum

02. September – 31. Dezember 2022

Projektträger

Bund der Ehemaligen und Freunde des Hofenfels-Gymnasiums Zweibrücken

Ansprechpartner

Kathrin Burkhart



14. Kleine Leute schaffen große Werke

Projektbeschreibung

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung zusammen zu bringen und erlebtes Miteinander und erlebte Gemeinschaft möglich zu machen sind Grundvoraussetzungen, um Integration und Inklusion auf den Weg zu bringen. Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung sind sich oft bewusst, dass sie als „anders“ wahrgenommen werden. Sie können oftmals nicht dieselbe Leistung erbringen (Sprachbarriere, fehlendes Selbstwertgefühl bzw. Selbstbewusstsein). Es besteht oft auch ein eingeschränktes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Genau dort setzt das Projekt an. Gemeinsames künstlerisch-kreatives Tätig-Sein lässt vermeintliche oder tatsächliche Hemmnisse (Beeinträchtigungen, Sprachbarrieren, Berührungsängste) kleiner, weniger wichtig oder unwichtig werden und kann diese mitunter auch komplett aufheben. Das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden wird durch das eigene kreative Tun innerhalb der Gruppe und auch gegenüber nicht zur Gruppe Gehörenden gestärkt. Gleichzeit wird das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe und die Gruppenzugehörigkeit gestärkt. Während der Veranstaltung werden die Kinder mit und ohne Migrationshintergrund und mit und ohne Beeinträchtigung verschiedene Kunststile kennenlernen und praktisch durchführen. Das Malen und Zeichnen mit verschiedenen Materialien, das Formen von Skulpturen und Figuren aus Modelliermasse und Fotos aufnehmen, am PC bearbeiten und anschließend einrahmen. Durch dieses kreative eigenständige Arbeiten wird bei den Kids das Selbstwertgefühl und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufgebaut und verstärkt.

Projektzeitraum

01.01.2022-31.12.2022

Projektträger

 Vereinigte Bewegungsspieler 1901 e.V. Zweibrücken

Ansprechpartner

Stark Winfried



15. 2:0 für ein Willkommen- VB Zweibrücken vielfältig und unterwegs – Experimenta, das Science Center

Projektbeschreibung

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung zusammen zu bringen und erlebtes Miteinander und erlebte Gemeinschaft möglich zu machen sind Grundvoraussetzungen, um Integration und Inklusion auf den Weg zu bringen. Der gemeinsame Besuch der Experimenta in Heilbronn lässt vermeintliche oder tatsächliche Hemmnisse (Beeinträchtigungen, Sprachbarrieren, Berührungsängste) kleiner, weniger wichtig oder unwichtig werden und kann diese mitunter auch komplett aufheben. Durch dieses gemeinsame Auftreten in unserer Gesellschaft, wird neben den oben genannten Effekten auch ein deutliches Signal für Miteinander und damit Integration und Inklusion gesetzt. Durch den Besuch des Science Center Experimenta wollen wir den Zusammenhalt unserer Freizeitgruppe erneut weiter vertiefen und durch das gemeinsame Unternehmen die Kontakte untereinander stärken und ausbauen.  

Projektzeitraum

01.01.2022-31.12.2022

Projektträger

 Vereinigte Bewegungsspieler 1901 e.V. Zweibrücken

Ansprechpartner

Stark Winfried



16. 2:0 für ein Willkommen-Ferienfreizeit-Leben im ländlichen Raum

Projektbeschreibung

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung zusammen zu bringen und erlebtes Miteinander und erlebte Gemeinschaft möglich zu machen sind Grundvoraussetzungen, um Integration und Inklusion auf den Weg zu bringen. Das gemeinsame Wohnen, Kochen und Tun an diesen drei Tagen lässt vermeintliche oder tatsächliche Hemmnisse (Beeinträchtigungen, Sprachbarrieren, Berührungsängste) kleiner, weniger wichtig oder unwichtig werden und kann diese mitunter auch komplett aufheben. Durch dieses gemeinsame Auftreten in unserer Gesellschaft, wird neben den oben genannten Effekten auch ein deutliches Signal für Miteinander und damit Integration und Inklusion gesetzt. Hier setzt das Projekt an: Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung werden zusammen in einem Haus leben und alle Aktivitäten gemeinsam organisieren und durchführen. Ein großer Teil der Aktivitäten wird von der Zielgruppe selbst gestaltet.

Projektzeitraum

01.01.2022-31.12.2022

Projektträger

 Vereinigte Bewegungsspieler 1901 e.V. Zweibrücken

Ansprechpartner

Stark Winfried



17. 2:0 für ein Willkommen in Rheinland-Pfalz Besuch Mainz (Synagoge, SCHUM-Stätten, Gutenberg-Museum)

Projektbeschreibung

Grundsätzlich besteht bei vielen jungen Menschen – insbesondere bei jungen Menschen mit Migrations-/Fluchtgeschichte wenig Kenntnis über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten unserer Heimat, in diesem Projekt speziell die der Stadt Mainz. Mit diesem Projekt wollen wir den Teilnehmenden die Stadt Mainz und hier speziell die Neue Synagoge zu Mainz(Geschichte und Bedeutung) auf der einen Seite und die Bedeutung der Stadt Mainz als SCHUM-Stadt auf der anderen Seite  sowie das Gutenberg Museum näher bringen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Synagoge sowie der Stadt als SCHUM-Stadt soll den Teilnehmenden die Möglichkeit der friedlichen Koexistenz unterschiedlicher Religionen aufzeigen aber auch, dass diese friedliche Koexistenz kein Selbstläufer ist und auch hier in Deutschland teilweise verloren gegangen ist und mühsam wieder aufgebaut werden musste. Die Religionsfreiheit in Deutschland ist für viele geflüchtete Menschen ein wichtiges Thema.

Projektzeitraum

01.01.2022-31.12.2022

Projektträger

 Vereinigte Bewegungsspieler 1901 e.V. Zweibrücken

Ansprechpartner

Stark Winfried



18. Bike&Help-Tour zum 102. Dt. Katholikentag Stuttgart

Projektbeschreibung

Eine buntgemischte Gruppe von 40 Jugendlichen aus verschiedenen Klassen und Schulen, unabhängig ihrer Konfession, mit und ohne Migrationshintergrund, die sich vom Unterricht her kaum kennen, machen sich auf den Weg. Einander Kennenlernen und akzeptieren der Schwächen und Stärken, gegenseitiges Ermutigen, Entwickeln von sozialen Kompetenzen und gesellschaftlichen wie Toleranz, Wertschätzung, Respekt, Nächstenliebe sind wichtige Vermittlungswerte während der Bike-Tour. Mit ihr stärken wir das Selbstbewußtsein der Jugendlichen und generieren Abwehrkräfte gegen Rassismus und Menschenhass.

Projektzeitraum

01.01.2022 bis 31.10.2022

Projektträger

 Katholische Pfarrei Hl. Elisabeth

Ansprechpartner

Wulf Pippart



19. Musik mit der Ukulele mehr Selbstbewusstsein und friedliches Miteinander für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule                                                      

Projektbeschreibung

An der Albert-Schweitzer-Schule finden nach der Stundentafel Grundschule zwei Musikstunden pro Woche pro Klasse statt. Hierbei soll der Ukulele-Unterricht in den Klassen integriert werden in den wöchentlichen Ablauf, so dass nicht nur einmal im Schuljahr ein Projekt durchgeführt wird (was natürlich zusätzlich stattfinden kann), sondern dass das aktive Nutzen der Instrumente in den alltäglichen Musikunterricht einfließt. Alle Kinder werden aktiv musizierend Teil der Klassengemeinschaft sein. So wird die Handhabung und auch die gegenseitige Unterstützung z.B. beim Stimmen der Saiten in der Schule täglich von verschiedenen Klassen trainiert. Zusätzlich ist ein Projekt in einem kürzeren Zeitraum (circa eine Woche) geplant, bei dem sich verschiedene Klassen oder eine Klasse (die Abschlussklasse im aktuellen Schuljahr) hauptsächlich mit der Ukulele beschäftigen werden. Der Unterricht kann kompetenzorientiert bereichert werden, indem ein echter Musikalisierungsprozess initiiert wird, der auf die innere Vorstellung von Musik zielt und darüber hinaus musikalische Handlungskompetenz vermittelt, die nicht nur das Schulische, sondern auch das Musizieren im Alltag sinnvoll bereichert – das gemeinsame Musizieren kann über entstehende Freundschaften zur Stärkung der vielfältigen Gemeinschaft in der Schule und darüber hinaus beitragen. Uns ist es als Schule sehr wichtig immer auch Bereiche zu finden, in denen tatsächliche oder vermeintliche Beeinträchtigungen jeglicher Art keine Bedeutung haben. So ist das „Gemeinsame Musizieren“ mit Ukulelen unabhängig von sprachlichen oder körperlichen Barrieren möglich. Ebenso steht der gewaltfreie Umgang im Vordergrund. Der Schulalltag ist für viele Kinder mit Dauerstress und Leistungsdruck behaftet. Genau diese Muster kann Musik perfekt aufbrechen. Beim Musizieren mit Ukulelen werden die Körper- und Sinneswahrnehmungen verbessert. Gerade in einem langen Schulalltag, für viele Kinder von 7:00 bis 16:30 Uhr, muss Schule Ausgleichssituationen, Rückzugsorte schaffen, weit entfernt von Stress, Druck, Wettbewerb, Sorgen und medialen Reizen. 

Projektzeitraum

01.01.2022-31.12.2022 

Projektträger

 Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Zweibrücken Albert-Schweitzer-Schule e.V.

Ansprechpartner

Stefanie Grund



20. Wir in Europa - Politische Bildungs- und Kulturfahrt nach Brüssel & Projekttage

Projektbeschreibung

Der zunehmenden Verflechtungen der Beziehungen zwischen Menschen, Regionen und Ländern im Zuge der Globalisierung Rechnung zu tragen, ist ein wesentlicher Ansatz der politischen Bildung. In diesem Zusammenhang fällt der europäischen Bildung eine besondere Rolle zu, da sich Schülerinnen und Schüler unmittelbar in einem europäischen Kontext befinden und dort ihre schulische und berufliche Laufbahn begehen. Daher ist die Vermittlung von Kompetenzen in den Bereichen Sprache, Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur wichtig, um die Schülerinnen und Schüler auf ein komplexer werdendes Europa vorbereiten. Kenntnisse, Wissen und Reflexionsfähigkeit zum Thema Europa gerade auch in Krisenzeiten bereiten junge Menschen auf ihre Zukunft in Europa vor. Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Fachrichtung Wirtschaft haben in ihrer Schullaufbahn bereits über die Zusammenhänge unseres politischen und kulturellen Lebens und Denkens gelernt. Die geplante Fahrt nach Brüssel soll an das Gelernte anschließen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Einblick in den Konstrukt Europa geben. Auf dem Programm stehen eine Stadtführung, der Besuch im Parlamentarium (Besucherzentrum Europäisches Parlament) inkl. Audioguides, der Besuch einer Plenarsitzung sowie ein anschließendes Gespräch mit einem rheinland-pfälzischen Europaabgeordneten. Zudem werden die SuS das Freiluftmuseum Mini-Europe besuchen in dem sie in nur wenigen Stunden durch ganz Europa „reisen“. Am Ende des Rundgangs befindet sich eine Fläche, die der Europäischen Union gewidmet ist. In Form von Spielen werden hier kurz die Geschichte, der Erfolg, die Kultur, die Funktionsweise der Institutionen, der gemeinsame Binnenmarkt und die Gründe für die Erweiterung präsentiert. Des Weiteren sind die Besichtigung der Chocolaterie Concept Chocolate sowie des Museums für Naturwissenschaften und ein Besuch des Atomiums geplant, um den Schülerinnen und Schülern auch kulturelle Attraktionen zu bieten.

Projektzeitraum

24.01.-30.09.2022

Projektträger

 Verein der Freunde und Förderer der BBS Zweibrücken e.V.

Ansprechpartner

Theresa Wendel

Kontakt

Stadtverwaltung Zweibrücken

Hauptamt

Schillerstraße 4 - 6

66482 Zweibrücken

+49 6332 871-141

+49 6332 871-120


Koordinierungs- und Fachstelle

Frau Marika Keller 

+49 152  28937883