Frühlingswiese Zweibrücken Rosengartern

Einzelprojekte 2015

Bundesprogramm"Demokratie leben"

1. Deutsch am Nachmittag - Modul 2

Projektbeschreibung

Der Kurs wird mit 2 x 2 Unterrichtsstunden pro Woche durchgeführt.

Die angemeldeten Teilnehmer/innen werden vorher über Ihre deutschen Sprachkenntnisse befragt. Nach Beendigung sollten Alltagsgespräche selbstständig durchgeführt werden können, z.B. um sich vorzustellen, einzukaufen, für Arztbesuche, Behördengänge etc. Frauen und Männer sind gleichermaßen angesprochen, an dem Kurs teilzunehmen. Der Unterrichtsraum kann auch mit dem Rollstuhl über den Aufzug erreicht werden.

Projektzeitraum

01.10.2015 - 31.12.2015

Projektträger

Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Zweibrücken

Ansprechpartner

Herr Kurt Liebmann



2. Kunstprojekt "Fußball vereint"

Projektbeschreibung

Ab 11.00 Uhr findet ein Fußballspiel einer Damenmannschaft der Heinrich Kimmle Stiftung, Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung, gegen eine Mannschaft der VBZ statt. Im Anschluss daran findet ein Spiel der Männer beider Parteien statt.

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Während und nach den Spielen wird auf dem Gelände der VBZ ein gemeinsamer Weihnachtsmarkt veranstaltet. Die Menschen mit Beeinträchtigung und die Flüchtlinge helfen an allen Ständen gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins. Es gibt auch Auftritte von Tanz- und Gesangsgruppen der Kimmle Stiftung.

Gleichzeitig gibt es ein künstlerisches Projekt, an dem alle Besucher teilhaben können. Während der Veranstaltung wird ein Künstler mit Kindern mit und ohne Migrationshintergrund und mit und ohne Beeinträchtigung einen Container künstlerisch gestalten.


Des Weiteren werden Flüchtlinge aus dem Patennetzwerk der Stadt in die Veranstaltung eingebunden. Wir verschönern den Container ganz unter dem Motto „Demokratie leben - Miteinander, nicht gegeneinander". Das Ende der Veranstaltung wird gegen 19.00 Uhr sein.

Erinnerungs-T-Shirts für die Beteiligten sollen das bei der Aktion entstandene Wir-Gefühl weiter stärken.


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Projektzeitraum

01.11.2015 - 31.12.2015

Projektträger

Vereinigte Bewegungsspieler 1901 e.V. Zweibrücken

Ansprechpartner

Herr Winfried Stark


3. Hilfe zur Integration von Zuwanderern aus Rumänien

Projektbeschreibung

Das Projekt geht auf die vielfältigen Ausgangssituationen der unterschiedlichen Familien und Menschen mit den spezifischen Schwierigkeiten, Fragen und Bitten ein.

Frau Weidmann-Lichtel wird die Familien bei Behördengängen und Arztbesuchen begleiten, ihnen helfen ihre amtliche Post zu erledigen und beratend für alle Belange des alltäglichen Lebens zur Seite stehen, die die Familien oft überfordern. Sie wird den hier noch fremden Menschen das kulturelle und sportliche Angebot der Stadt zeigen, ihnen Informationen und Hilfen aufzeigen,  diese Angebote auch finanziell wahrnehmen zu können (z.B. Teilnahmepaket der Stadt, Vergünstigungen durch Familientarife, kostenlose Kulturveranstaltungen).

Durch ihre Herkunft und ihre Erfahrungen, sowie durch ihre pädagogische Ausbildung zur Lehrerin, möchte Frau Weidmann-Lichtel eine Brücke zwischen den Kulturen bauen und auf diese Weise Integration beschleunigen, den Familien (egal ob Erwachsenen oder Kindern und Jugendlichen) helfen, sich hier zurechtzufinden und einzuleben.

Handlungskonzept:

  • Vorbereitungsphase: Auf- und Ausbau von Kontakten
  • Hauptphase: Konkrete Alltagsbegleitung 15.10.-15.12.2015

         A: Hilfestellung bei der Abwicklung von Alltagsgeschäften     B: Heranführen an das kulturelle Leben in Zweibrücken, die Integration in Sportvereine, im Kindergarten und der Schule und
              ein selbstverständlicher Umgang in allen Bereichen des Lebens hier in Deutschland
  • Nachbereitungsphase: regelmäßige Treffen der betreuten Famlien, Rücksprache bei Institutionen über Umsetzung und Erfolg
  • Nachhaltigkeitsphase: z.B. betreute Familien helfen ihrerseits neu Angekommenen

    Monatlich stehen 48 Stunden für die o.a. Tätigkeiten zur VerfügungFrauen und Männer sollen die Möglichkeit und Notwendigkeit der Sprachkursangebote vor Ort angezeigt werden – insbes. muss klargestellt werden, dass in Deutschland Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Also sollten auch Frauen und Mädchen die Bildungsangebote nutzen können und dürfen.Gewalt in engen sozialen Beziehungen muss Einhalt geboten werden, indem man über geltendes Recht und die Notwendigkeit der Einhaltung  informiert.Über die reine Einhaltung von Gesetzen hinaus sollen diese Werte über Gespräche etc. Eingang in die Haltung und das Wertesystem der betreuten Familien finden.Über Angebote für Menschen mit Behinderung wird informiert, damit diese im Bedarfsfall bekannt sind und genutzt werden können.

Das Projekt wird von einer Frau und von einem Mann begleitet.

Projektzeitraum

01.10.2015 – 31.12.2015

Projektträger

ZMO Zusammenarbeit mit Osteuropa, e.V., Zentralverband Deutscher und Osteuropäer

Ansprechpartner

Frau Liane Weidmann-Lichtel, Vorsitzende ZMO



4. Inklusives Voltigieren

Projektbeschreibung

Konkret sollen im Rahmen des inklusiven Voltigierprojektes der VRG Südwestpfalz e.V. in Kooperation mit dem Caritas Förderzentrum Paul Josef Nardini 50 Kinder im Vorschulalter mit und ohne Behinderung die Möglichkeit erhalten, unter der Betreuung eines Kompetenzteams, das sowohl über voltigierspezifische, als auch sonderpädagogische Fachkenntnisse verfügt, an dem inklusiven Voltigierprojekt teilzunehmen. Ein entsprechend für den Nachwuchsbereich ausgebildetes Pferd steht hierfür ebenfalls zur Verfügung (Möbel Martins Charlie). Die Informationen über und die Teilnahmemöglichkeit an dem Projekt erhalten die Kinder mit und ohne Behinderung über die wohnortnahen Kindertagesstätten bzw. das Caritas Förderzentrum Paul Josef Nardini.

Das Projekt erfolgt im Rahmen einer Aktionswoche in der insgesamt 5 KiTas aus dem Raum Zweibrücken die Möglichkeit erhalten, je einen Vormittag lang (etwa von 9 bis 12 Uhr), mit jeweils maximal 10 Kindern im Landgestüt Zweibrücken unter Begleitung und Betreuung des zukünftigen Kompetenzteams einen „Schnuppertag Voltigieren“ zu absolvieren. Die KiTas können hierbei 5 Kinder ohne Behinderung, sowie wenn möglich auch 5 Kinder mit Behinderung aus ihrer Einrichtung für den "Schnuppertag“ auswählen. Auch ist es möglich, dass die Gruppe - falls in einer Einrichtung nicht so viele Kinder mit Behinderung betreut werden - mit entsprechenden Kindern aufgefüllt wird, die im Rahmen der Frühförderung vom Caritas Förderzentrum Nardini betreut werden.

In der Vorbereitung auf die Aktionswoche tritt Frau Dax Anfang Oktober (ab dem 01.10.15) mit den betreffenden KiTas in Kontakt, um das dortige Personal über die inhaltliche Ausrichtung und den Ablauf des Projektes zu informieren. Die KiTas können dann im Anschluss entscheiden, ob sie an dem Projekt teilnehmen möchten und falls ja, bereits in Frage kommende Kinder auswählen sowie deren Eltern informieren.

Am 03.11.15 findet dann ein Organisationsabend mit den ausgewählten KiTas statt, um den genauen Ablauf der Aktionswoche zu besprechen und die teilnehmenden Kinder festzulegen.

Die eigentliche Aktionswoche findet dann im Zeitraum vom 16.-20.11.15  (Mo-Fr) statt.

Projektzeitraum

01.10.2015 - 31.12.2015

Projektträger

VRG Südwestpfalz e.V. in Kooperation mit dem Caritas Förderzentrum Paul Josef Nardini Zweibrücken als Teil der Caritas Betriebsträgergesellschaft Speyer mbH (CBS)

Ansprechpartner

Herr Winfried Hoffmann, Leiter des Caritas Förderzentrum Paul Josef Nardini, und Frau Sandra Schwebius, Vorsitzende VRG Südwestpfalz



5. Kompass

Projektbeschreibung

Die inhaltliche Umsetzung der Thematik erfolgt an wöchentlich stattfindenden Workshops mit den teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Workshops finden zwei bis vier mal wöchentlich (von Oktober bis Dezember 2015), jeweils über 2,5 bis 4 Stunden, zentral in den Räumlichkeiten des IB-Bildungszentrums oder des evangelischen Jugendcafés „S'Bonni“ im Zweibrücker Dietrich-Bonhoeffer-Haus statt. Es werden insgesamt ca. 20 junge Menschen der o.g. Zielgruppe aus der Stadt Zweibrücken im Alter von 16 - 26 Jahren am Projekt teilnehmen.

Im Projektzeitraum stehen folgende Themenbereiche/Fragen im Fokus:

  • Wer bin ich und woher komme ich?
  • Heimat, Familie, Gemeinschaft, Zugehörigkeit
  • Minderheiten aus den Herkunftsregionen
  • Flucht, Zuflucht, aktuelle Situation, Gründe
  • Was weiß ich über Religion, Politik und Krieg?
  • Was weiß ich über den Islam? Mein Islam? - Üben von Argumentationshilfen
  • Was ist Radikalisierung? - Radikalisierungsgefährdung
  • Toleranz und Respekt - Kein Zwang im Glauben
  • Menschenrechte, Demokratie und Religion - Gedankengänge
  • Menschenrechte, Grundrechte in Deutschland
  • Gender im Herkunftsland, den Religionen und in Deutschland
  • Rassismus im Herkunftsland und in Deutschland
  • Zukunftsgedanken: meine Kompetenzen, meine Identität

Projektzeitraum

01.10.2015 – 31.12.2015

Projektträger

Internationaler Bund (IB), Freier Träger der Jugend- Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

Ansprechpartner

Herr Jörg Weinerth (Ethnologe / Lehrer DaZ)
Frau Ruth Reimertshofer



6. Der NSU-Prozess aus Sicht der Opfer

Projektbeschreibung

Vortrag zum Thema: „Der NSU-Prozess aus Sicht der Opfer“ am 27.10.2015 mit anschließender Diskussion, im Vorfeld, begleitend und anschließen Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Der barrierefreie Zugang für Rollstuhlfahrer/Gehbehinderte ist sichergestellt. Spezielle Zielgruppen wie Schüler/innen, Senioren, Behinderte und Migranten werden über den Verteiler der VHS und die Netzwerkpartner eingeladen.

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Handlungskonzept:

In der Vorbereitungsphase werden durch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Interessenten auf das Thema aufmerksam gemacht. Zudem erfolgt hier in Absprache zwischen Jugendzentrum, VHS und Bündnis eine Feinabsprache bezüglich der Inhalte und der Moderation. Zusätzlich erfolgt die Absprache mit der Polizei und dem Ordnungsamt bezüglich der Gewährung der Sicherheit bei der Veranstaltung, um Störungen aus dem rechten Spektrum zu vermeiden.

Hauptphase: Vortrag mit Diskussion

Nachbereitungsphase: Auswertung

Nachhaltigkeitsphase: weitere Diskussion des Themas in Arbeitsgruppen/Gremien.

Projektzeitraum

01.10.2015 - 31.12.2015

Projektträger

Förderverein Maxstraße 18 - Der Jugend eine Chance e.V.



7. Prävention gegen Rechtsextremismus

Projektbeschreibung

Das Projekt beinhaltet folgende Methoden:

  • regelmäßig stattfindende Anti-Rassismus-AG für Schüler aller Altersgruppen mit verschiedenen aktuellen und
     grundsätzlichen Schwerpunktthemen, die sich als Multiplikatorentraining von Schülern für Schüler, Eltern und    Lehrer versteht.

  • jugendgerechte Herstellung von Kurzfilmen gegen Rechts unter professioneller Anleitung eines renommierten Filmemachers

  • Erstellung eines Materialkoffers gegen Rassismus für schulische und außerschulische Bildungsarbeit

  • Anfertigung eines Entwurfs für die Herstellung einer großformatigen Skulptur "Balance halten für Demokratie", die dann in einem nächsten Schritt im Jahr 2016 auch angefertigt werden soll. Die Schüler und Schülerinnen haben nach Abschluss verschiedene Modelle für eine mehrteilige Skulptur zum Thema erstellt.  



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Projektzeitraum

01.10.2015 - 31.12.2015

Projektträger

Freunde des Helmholtz-Gymnasiums Zweibrücken e.V.

Frau Lehner, Frau Jenal und Herr Hülsey

Ansprechpartner



8. Rassismus im NS-Staat – Beispiel Zwangsarbeiter in Zweibrücken

Projektbeschreibung

Schüler und Schülerinnen des Helmholtz-Gymnasiums und Mitglieder einer Arbeitsgruppe der Volkshochschule setzen sich mit der NS-Rassenideologie und den Vorschriften und Verordnungen zum Umgang mit Zwangsarbeitern auseinander. Mitglieder der VHS-Gruppe, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigt haben, besuchen die Schule und informieren die Jugendlichen im Rahmen des Geschichtsunterrichtes. In gemeinsamer Arbeit von Jung und Alt sollen in einer ergebnisorientierter Projektarbeit Dokumente aus der NS-Zeit gesichtet und ausgewertet werden. Teil des Programms ist ein Besuch im KZ Osthofen, wo speziell Informationen zu Zwangsarbeitern in der Pfalz gesammelt werden. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit sollen am Ende in einer kleinen Ausstellung im Foyer der Schule präsentiert werden.

Handlungskonzept:

In der ersten Oktoberhälfte(vor den Herbstferien) finden Gespräche zur Abstimmung des Projektes zwischen beteiligten Lehrkräften und der Arbeitsgruppe der VHS statt. Nach den Herbstferien gehen Mitglieder der VHS-Arbeitsgruppe in die Schule und arbeiten mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen zum Thema Rassismus und Zwangsarbeiter. Zur Vertiefung der Thematik ist eine Fahrt ins ehemalige KZ Osthofen geplant.

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In der Nachbereitungsphase soll eine kleine Ausstellung zusammengestellt werden, die im Foyer der Schule gezeigt wird. Da sich die entsprechenden Arbeiten dem Rhythmus des Schuljahres anpassen müssen, werden sie sich wahrscheinlich über das Jahresende hinziehen. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist dies ein Vorteil, weil die Gesamtthematik so besser mit den Themen des Geschichtsunterrichtes verknüpft werden kann.                      

Da ein oder zwei ganze Klassen in das Projekt einbezogen werden, ist die Verteilung von Jungen und Mädchen schultypisch (leichter Überhang von Mädchen). Ungewöhnlich ist hier die generationenübergreifende Zusammenarbeit zwischen den eher älteren VHS-Besuchern und Jugendlichen.

Projektzeitraum

01.10.2015 - 31.12.2015

Projektträger

Freunde des Helmholtz-Gymnasiums Zweibrücken e.V.

Ansprechpartner

Frau Dr. Gertrud Schanne-Raab



9. Zukunft zusammen - Chance für alle

Projektbeschreibung

Unter dem Titel "Zukunft zusammen"  soll eine Plakatserie mit 7 Einzelmotiven entstehen, auf denen jeweils eine Einheimische oder ein Einheimischer und eine Geflohene oder ein Geflohener zu sehen sind. Die Plakate beinhalten sogenannte „Selfie-Fotos“ wie sie heutzutage oft mit Smartphone-Kameras gemacht werden und auf sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das gemeinsame Selfieporträt mit Freunden oder Prominenten ist weit verbreitet. Auf der Posterserie „Zukunft zusammen“ sind Fotos mit Paaren aus jeweils einer oder einem Einheimischen und einem oder einer Geflohenen (Tandems) abgebildet. Dazu ist auf den Bildern ein kurzer Text zu lesen, der einen Zukunftsgedanken, eine Idee, Hoffnung oder Erwartung des Flüchtlings auf dem Bild formuliert.

Die „Selfie-Fotos“ werden in einem mehrtägigen Foto-Workshop während der Schulferien (19. bis 24.10.2015) erarbeitet. Die Leitung der Workshop in den Räumen der JuKuWe Pirmasens übernehmen Herr Pouya Nemati (Bildender Künstler und kulturpädagogischer Mitarbeiter der JuKuWe Pirmasens) und Herr Engdaget Legesse (freischaffender Künstler aus Äthiopien, in Berlin lebend). In dem Kunst- und Medien-Workshop werden gemeinsam die Selfiefotografien und die künstlerisch gestalteten Hintergrund-Bilder (Gemälde / Zeichnungen / Collagen) erarbeitet. Unter Leitung des Mediendesigners Hadi Hajdarevic (kulturpädagogischer Mitarbeiter der JuKuWe) werden die Plakate gemeinsam mit Workshop-Teilnehmer(inne)n digital bearbeitet und für den Druck vorbereitet. Texte und Grafiken werden eingefügt.

Die inhaltliche Erarbeitung der Thematik geschieht in Workshops vor Ort bei den Kooperationspartnern. Teilnehmer/innen an dem Projekt werden identifiziert. Zur Vorbereitung zu dem Kreativworkshop sollen die Teilnehmer/innen für die Themenbereiche Flucht, Heimat, Willkommenskultur und Zukunft in der Region sensibilisiert werden. Gemeinsam sollen Sätze für die Plakatserie zu der Projektthematik zu Zukunft, Hoffnungen und Erwartungen in unserer Region formuliert werden. Die Teilnehmer/innen werden in Vorgesprächen gut auf das Projekt vorbereitet. Es muss sichergestellt werden, dass die Teilnahme freiwillig geschieht. Der Workshop wird von dem Ethnologen und Koordinatoren für Flüchtlingsarbeit des IB in der Westpfalz, Jörg Weinerth, geleitet.

Das Projekt orientiert sich eng an den gemeinsamen Themenfeldern der Partnerschaft für Demokratie Zweibrücken und des Bundesprogramms Demokratie leben:

Auf den Postern kommen Personen zur Abbildung, deren Herkunft aus einem außereuropäischen Kulturkreis deutlich sichtbar ist.  Auch Frauen mit Kopftuch sollen auf den Postern zu sehen sein. Deren muslimische Identität soll dadurch deutlich sichtbar sein. Durch die auf dem Bild zum Ausdruck gebrachte positive Beziehung von muslimischen Personen mit dem nichtmuslimischen, einheimischen Partner soll der Islamophobie entgegengewirkt werden.

Der Ausdruck des partnerschaftlichen Miteinanders durch die Selfiefotos der interkulturellen Tandems entspricht dem Engagement für Offenheit, Toleranz, Wertschätzung und solidarischem Miteinander im sozialen Bereich sowie in Religion und Kultur wie im Leitziel der „Partnerschaft für Demokratie“ eingefordert. Die Tandemselfies eignen sich sozusagen als Ikonen des Programms.

Die Zielgruppe des Projekts sind Jugendliche, deren Respekt für die Mitbürger fremder Herkunft, insbesondere für Asylsuchende sowie das Bewusstsein für die demokratischen Grundwerte sollen gefördert werden. Indem auf den Postern lokale Bezüge zu Pirmasens  deutlich sichtbar gemacht sind, wird wie in den Leitzielen des Programms gefordert das solidarische Gemeinschaftsgefühl, das „Wir-Gefühl“  weiter gestärkt.

Auf den Aspekt „Diversity“ wird bei der Auswahl der abgebildeten Personen deutlich geachtet. Personen aus allen verschiedenen Herkunftsländern der Asylsuchenden sollen berücksichtigt werden. Das männliche Geschlecht ist unter der Gesamtzahl der Asylbewerber deutlich höher vertreten. Ehrenamtliche sind wiederum zu einem größeren Teil weiblichen Geschlechts. Um dem Aspekt „Gender“ gerecht zu werden wird trotzdem versucht, eine hinsichtlich der Geschlechterverteilung ausgewogene Personengruppe für die Projektteilnahme zusammenzustellen.

Der Aspekt der Nachhaltigkeit hat bei dem Projekt „Zukunft zusammen – Chance für alle“ eine programmatische Bedeutung. Von dem Projekt sollen Impulse hinsichtlich des Engagements der Ehrenamtlichen für die Flüchtlinge ausgehen. Die Integration der Flüchtlinge in ihrer neuen gesellschaftlichen und regionalen Umgebung wird gefördert.

Projektzeitraum

05.10.2015 – 31.12.2015

Projektträger

Internationaler Bund (IB), Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

Ansprechpartner

Jörg Weinerth (Ethnologe / Lehrer DaZ)


10. Mir sinn Zweebrigge

Projektbeschreibung

Ziel ist es, durch einen gemeinsamen Dialogabend mit lokalen Persönlichkeiten und Musikern die Identifikation mit Zweibrücken zu erreichen, Ängste abzubauen und Vorurteile zu entkräften.

Danach sind gemeinsame Tischgesprächen geplant, bei welchen zwei Tische der besonderen Art einladen sollen, über bereitgestellte Fotos in Diskussionen einzusteigen. Ein Tisch wird ein aus Echtholz verkleideter „Stammtisch“ sein, an welchem auf Flipchart Stammtischparolen gesammelt werden, den zweiten stellt eine Theke für die „Thekengespräche“ dar. Zwei aufblasbare Sofas laden zudem zum gemeinsamen Dialog ein, mit verschiedenen Meinungen in Gespräche einzusteigen und  mit einer gemeinsamen Identifikation die Sofas wieder zu verlassen. Um den Gesprächseinstieg zu erleichtern, werden installierte große Fotos gezeigt, die aus den Sozialen Medien heruntergeladen und ausgedruckt wurden. Diese zeigen jeweils die positiven wie auch negativen Einflüsse der Medien zum Thema. Am Ende soll eine gemeinsame Basis zum Thema Integration und der Beseitigung von unnützen Vorurteilen als Grundlage für die weitere Arbeit geschaffen werden. Der Dialogabend findet am 14.12.2015 in der Festhalle statt. Einsatz von Materialien aus dem Öffentlichkeitsfonds im Projekt: 

Die für die „gemeinsame Identifikation“ benötigten Materialien, welche über den Öffentlichkeitsfonds laufen, werden von der Werbeabteilung der Heinrich-Kimmle-Stiftung, einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung, angefertigt. Das Material wird benötigt, um eine gemeinsame Identifikation in Zweibrücken zu schaffen, hier der Spruch „Mir sinn Zweebrigge“. Bei öffentlichen Aktionen werden Dialoge mit den Bürgern geführt und jeder kann, sofern er möchte, durch das Tragen der Armbänder Teil dieser Identifikation Zweibrückens werden. Bereits aus der Ferne wird man zwei Sofas und die o. g. Theke sehen, auf dessen Seiten der Schriftzug „Mir sinn Zweebrigge“ sowie das Logo von Demokratie leben und der Heinrich-Kimmle-Stiftung zu sehen sind. Um die Theke und Sofas herum werden verschiedene Werbeaufsteller platziert werden, die aufgrund des geringen Gewichts und der Größe nahezu überall eingesetzt werden können.

16.11.2015 - 31.12.2015

Projektzeitraum

Projektträger

Ansprechpartner

Förderverein Maxstraße 18 - Der Jugend eine Chance e.V.

Herr Florian Zahler


11. Vielfaltmediathek

Projektbeschreibung

Von vielen Seiten innerhalb des Netzwerkes wurde angesprochen, dass ein Pool von Materialien und Medien zu kostenlosen Nutzung seitens engagierter Vereine, Jugendverbände, Arbeitskreise, ehrenamtlich Engagierter etc. sehr wünschenswert und notwendig wäre. So z.B. Filme aus den Herkunftsländern geflüchteter Menschen mit deutschen Untertiteln oder in deutscher Sprache mit den Untertiteln in der Sprache des jeweiligen Herkunftslandes - dies würde Wertschätzung des jeweiligen Herkunftslandes signalisieren und den Erwerb der deutschen Sprache nach Erfahrung der in diesem Bereich tätigen Menschen sehr unterstützen.

Gleichzeitig wird auch der Wunsch geäußert, Medien zu Verfügung zu haben, die ermöglichen der einheimischen Bevölkerung über Ursachen der Zuwanderung und die darin auch begründete Chance für unsere Gesellschaft zu informieren.

Über das Projekt werden genau solche Medien angeschafft, entsprechend katalogisiert und in das Angebot der Vielfaltmediathek aufgenommen.

Die Leitprinzipien von Demokratie leben werden bei der Medienauswahl sowie bei der Präsentation des Medienangebotes (z.B. bei der Öffentlichkeitsarbeit berücksichtigt).

Projektzeitraum

23.11.2015 - 31.12.2015

Projektträger

Medienkompetenz Netzwerk Südwestpfalz

Ansprechpartner

Herr Bernhard Pyka

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Kontakt

Stadtverwaltung Zweibrücken

Hauptamt

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