Keine Berücksichtigung in erster Tranche der „Sportmilliarde“ – Stadt Zweibrücken blickt dennoch nach vorn


Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza äußerte sich hierzu wie folgt:
„Natürlich ist die Enttäuschung groß, dass unsere Projekte in dieser ersten Runde keine Berücksichtigung gefunden haben. Gerade angesichts des erheblichen Sanierungsbedarfs unserer Sportinfrastruktur hätten wir uns hier ein positives Signal gewünscht. Dennoch blicken wir nach vorn: Die Sportmilliarde wird in mehreren Tranchen vergeben, und wir werden die kommenden Chancen entschlossen nutzen. Unsere Projekte sind gut vorbereitet und weiterhin dringend notwendig – wir bleiben dran.“

Die Stadt Zweibrücken hatte im Rahmen des Programms mehrere Maßnahmen eingereicht. Dazu zählen insbesondere die Sanierung des Hallenbades „Badeparadies“ sowie des Freibades an der Schließ. Für den Bereich der Bäder gibt es ein gesondertes Förderprogramm, bei dem die Stadt jetzt erneut Anträge stellen wird.

Darüber hinaus bestehen noch zwei weitere Förderrunden innerhalb der „Sportmilliarde“, in denen Zweibrücken weiterhin auf eine Berücksichtigung hofft. Neben den Bäderprojekten hatte sich die Stadt auch mit der Sanierung eines Sportplatzes des TSC Zweibrücken beworben.

Unabhängig von der Entscheidung im Bundesprogramm setzt die Stadt bereits wichtige Maßnahmen im Bereich der Sportinfrastruktur um: Die Sanierung der Umkleide- und Sanitäranlagen im Westpfalzstadion erfolgt über Mittel aus dem Förderprogramm „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“ (RLP-Plan). Aus diesem Programm stehen der Stadt Zweibrücken insgesamt rund 30 Millionen Euro zur Verfügung, die in verschiedene Projekte des Straßenbaus sowie in Schul- und Sportinfrastruktur investiert werden.

Die Stadtverwaltung wird die weiteren Entwicklungen im Rahmen der Bundesförderung aufmerksam verfolgen und ihre Projekte weiterhin mit Nachdruck vorantreiben.