Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die derzeit Industrie, Arbeitsmarkt und Kommunen gleichermaßen prägen. Themen wie die schwache wirtschaftliche Entwicklung, hohe Energiepreise, internationale Unsicherheiten sowie die ökologische und digitale Transformation bestimmten die Diskussionen ebenso wie die Frage, wie gute Arbeit und soziale Sicherheit auch künftig gewährleistet werden können.
Gleichzeitig wurde deutlich: Die Region Zweibrücken steht trotz aller Herausforderungen wirtschaftlich stabil da und befindet sich aktiv im Wandel. Bestehende Industrieunternehmen investieren in den Standort, sichern Arbeitsplätze und gestalten Transformation vor Ort. Beispiele wie John Deere, Kubota oder Tadano zeigen, dass industrielle Wertschöpfung in Zweibrücken weiterhin eine starke Zukunft hat. Auch neue Ansiedlungen eröffnen zusätzliche Beschäftigungsperspektiven und tragen zur wirtschaftlichen Stabilität der Stadt bei.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die Bedeutung von Mitbestimmung und sozialer Partnerschaft. Der Austausch zwischen Stadt, Gewerkschaften und Betriebsräten wurde dabei als zentraler Baustein für erfolgreiche Standortentwicklung hervorgehoben.
Auch der 1. Mai 2026 des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde thematisiert. Unter dem bundesweiten Motto
„Erst unsere Jobs, dann eure Profite“
setzt der DGB ein deutliches Zeichen für gute Arbeit, faire Löhne, soziale Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Der Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des gemeinsamen Handelns: „Dieser Empfang ist und bleibt ein starkes Zeichen: Ein Zeichen für Zusammenhalt. Ein Zeichen für Solidarität. Und ein Zeichen dafür, dass wir die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam angehen.“
Weiter führte er aus, dass die aktuellen Veränderungen nur gemeinsam mit Unternehmen, Gewerkschaften, Betriebsräten und der Stadtgesellschaft erfolgreich gestaltet werden können. Ziel sei es, Zweibrücken langfristig als starken Wirtschaftsstandort mit guten und sicheren Arbeitsplätzen zu sichern.
Die Stadt Zweibrücken und der DGB dankten allen Teilnehmenden sowie insbesondere den zahlreichen Betriebsrätinnen und Betriebsräten und Gewerkschaftsmitgliedern für ihr Engagement und ihre Teilnahme am Empfang. Der Abend habe erneut gezeigt, wie wichtig der offene Dialog für die Zukunft der Region sei.













