Sozialministerin Dörthe Schall besucht das Café Zwo


Housing First verfolgt einen innovativen Ansatz in der Wohnungslosenhilfe: Menschen ohne festen Wohnsitz erhalten zunächst eine eigene Wohnung – ohne Vorbedingungen. Erst im Anschluss werden bei Bedarf freiwillige Unterstützungsangebote wie soziale Beratung oder medizinische Hilfe bereitgestellt. Der sichere Wohnraum bildet dabei die Grundlage für Stabilität, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Gerade für Zweibrücken ist das Projekt von großer Bedeutung. Einrichtungen wie das Café Zwo sind wichtige Anlaufstellen für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Housing First ergänzt diese Arbeit, indem es nicht nur kurzfristige Hilfe leistet, sondern dauerhafte Perspektiven schafft und Wohnungslosigkeit nachhaltig bekämpft.

Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza betonte beim Besuch der Ministerin die gesellschaftliche Verantwortung der Stadt:
„Der Besuch der Sozialministerin zeigt, dass Wohnungslosigkeit ein Thema ist, das auf allen politischen Ebenen ernst genommen wird. Mit Housing First gehen wir in Zweibrücken einen mutigen und menschlichen Weg, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“