Für die Umsetzung nahm sich Gabriel bewusst viel Zeit. Die insgesamt sechs Fotografien entstanden über mehrere Jahre hinweg. Entscheidend waren nicht nur Motivwahl und Bildkomposition, sondern auch das perfekte Zusammenspiel von Jahreszeit, Lichtstimmung und Atmosphäre. Der Fotograf wartete gezielt auf besondere Momente – auf das weiche Morgenlicht, auf dramatische Wolkenformationen oder auf exakt gesetzte Schattenlinien. Durch außergewöhnliche Blickwinkel und präzises Timing entstanden Aufnahmen, die bekannte Gebäude in einem neuen, eindrucksvollen Licht erscheinen lassen.
Erstmals präsentiert wurden die Werke im Rahmen einer Ausstellung im Mannlichhaus. Dort kündigte Volkhard Gabriel an, die entstandenen Arbeiten „seiner“ Stadt schenken zu wollen.
Im Rahmen eines Pressegesprächs nahmen Oberbürgermeister Dr. Marold Wosntitza sowie die für Kultur zuständige Beigeordnete Christina Rauch die Fotografien nun offiziell entgegen.
Der Oberbürgermeister erklärte:
„Ich freue mich sehr, dass Volkhard Gabriel meinen damaligen Vorschlag aufgegriffen und mit außerordentlichem Engagement umgesetzt hat. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren hat er mit großer Geduld und einem beeindruckenden künstlerischen Anspruch gearbeitet. Er hat gewartet, bis Licht, Jahreszeit und Perspektive perfekt harmonierten – und genau diese Sorgfalt sieht man den Bildern an. Die Fotografien eröffnen neue Blickwinkel auf unsere städtischen Gebäude und zeigen Details und architektonische Qualitäten, die man im Alltag oft übersieht. Dieses Werk ist nicht nur ein künstlerischer Gewinn für unsere Stadt, sondern auch Ausdruck einer tiefen Verbundenheit mit Zweibrücken. Für dieses großzügige Geschenk danke ich ihm sehr herzlich.“
Mit der Schenkung gehen die Werke dauerhaft in den Besitz der Stadt über. Das mehrjährige Projekt dokumentiert eindrucksvoll, wie Geduld, Präzision und Leidenschaft für das Detail außergewöhnliche fotografische Kunst entstehen lassen.

