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Zweibrücker Einsatzkräfte unterstützen in Katastrophengebieten


„Die Bilder, die uns aus dem Norden von Rheinland-Pfalz erreichen, machen mich sprachlos. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und allen ehrenamtlich Helfenden vor Ort, die seit Stunden um Menschenleben kämpfen und versuchen den Wassermassen Herr zu werden. Die Stadt Zweibrücken unterstützt wo sie kann. Ich wünsche unseren Einsatzkräften, wie allen anderen vor Ort auch, viel Erfolg und dass ihr alle gesund wieder nach Hause kommt“, so Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza.

Die Feuerwehr ist aktuell mit zehn Personen und drei Fahrzeugen unterwegs nach Emmelshausen, von wo aus eines der Katastrophengebiete koordiniert wird. Bei den drei Fahrzeugen handelt es sich um einen Gerätewagen (GW Dekon-P), der mit verschiedenen Pumpen und mit Gerät zur Hochwasserbekämpfung ausgestattet ist, Ein Löschfahrzeug (LF KAT-S) und einen Mannschaftstransportwagen. „Unsere Einsatzkräfte werden sich in Landstuhl mit den Einsatzkräften aus Pirmasens treffen und dann weiter nach Emmelshausen fahren, von dort aus wird dann das weitere Ausrücken in das Einsatzgebiet koordiniert“, erklärt Frank Theisinger, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Zweibrücken. Die Zweibrücker Rettungshundestaffel (RHOT VI) ist ebenfalls unterwegs in die Region Trier, um dort bei der Personensuche zu unterstützen. Nach Überschwemmungen wegen anhaltender Regenfälle wurde am Mittwochabend im Landkreis Trier-Saarburg die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Nach einer Mitteilung der Kräfte vor Ort waren am frühen Donnerstagmorgen die Verbandsgemeinden Trier-Land, Schweich und Konz am heftigsten vom Hochwasser betroffen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) aus Zweibrücken wurde ebenfalls um Unterstützung gebeten und schickt sechs Personen und zwei Fahrzeuge zur Medicaltaskforce 40 nach Koblenz.


Das Deutsche Rote Kreuz in Zweibrücken befindet sich aktuell in Vorbereitung. Sollte das DRK ebenfalls ausrücken müssen, werden hier 21 Einsatzkräfte in das Katastrophengebiet entsandt, die unter anderem Notunterkünfte bereitstellen werden. Ebenso bereitet sich das Technische Hilfswerk auf einen Einsatz vor.