Sonderausstellungen
Zwischen Realität und Fiktion. KI, Design & Marke
Plakate von Studierenden der Hochschule Kaiserslautern Campus Zweibrücken, Studiengänge Digital Media Marketing und Medieninformatik
Eine Ausstellung von Stadtmuseum und Kunstverein Zweibrücken
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 3. Mai, 11:15 Uhr

Plakate begegnen uns überall – sie informieren, werben und prägen unsere visuelle Kultur. Seit dem späten 19. Jahrhundert haben Künstlerinnen und Künstler das Plakat zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt: von der Belle Époque bis zur Klassischen Moderne diente es als wirkungsvolles Medium zwischen Kunst und Öffentlichkeit.
Die Ausstellung „Zwischen Realität und Fiktion – KI, Design und Marke“ zeigt KI-generierte Werbeplakate von Studierenden der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken. Entstanden mit digitalen Tools verbinden die Arbeiten menschliche Kreativität mit den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz.
So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Gestaltung und Computer-Algorithmen, zwischen Kunst und Kommunikation.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Rolle von KI im Design neu zu denken und Perspektiven für kreative Ausdrucksformen im digitalen Zeitalter zu diskutieren.
ÖFFNUNGSZEITEN:
Letzter Einlass: 17:15 Uhr
DI: 10-18 Uhr, MI - SO/Feiertage: 14-18 Uhr
EINTRITT:
Erwachsene: 4,- € / Ermäßigt (mit Ausweis): 2,- €
Jugendliche unter 16 Jahren frei (Schulklassen 1,50 € pro Schüler*in)
VERGANGENE AUSSTELLUNGEN 2026
DIE WUT IST WEIBLICH
Eine Fotoausstellung von Rosa Engel
8. – 22. März 2026, Stadtmuseum Zweibrücken (Herzogsaal)
in Kooperation mit dem Bezirksverband Pfalz und dem Frauennotruf Zweibrücken

»Hast du deine Tage oder was?«
»Wirst du jetzt hysterisch?«
»Du bist viel hübscher, wenn du lächelst.«
– Fast jede Frau kennt solche Sätze. Wir leben in einer Kultur, in der weiblich gelesene Personen von klein auf lernen, ihre Wut zu unterdrücken.
Die Sorge negativ bewertet zu werden, nicht ernst genommen zu werden, hässlich zu sein, hält Mädchen und Frauen davon ab, ihre Wut zu zeigen. Dieses Gefühl zu unterdrücken bedeutet aber gleichzeitig, immer wieder Grenzüberschreitungen, Verletzungen und Ungerechtigkeiten zuzulassen.
Unsere Welt ist im Wandel. Und auch wenn das unruhige Zeiten mit sich bringt, ist das sehr gut und richtig so. Frauen ihre Wut zurückzugeben, ist dabei ein wichtiger Schritt hin zu einer gleichberechtigten Welt.
Die Ausstellung "Die Wut ist weiblich" holt die Wut der Frauen aus der Tabu-Zone. Sie macht dieses große, kraftvolle Gefühl mit seinen weiblichen Ausdrucksformen sichtbar und befreit die weibliche Wut vom Stigma der Hässlichkeit und von Scham.
INDUSTRIE. KULTUR. GESCHICHTE(N).
Vom Hammerschlag zur Maschine
2. November 2025 – 19. April 2026

Mit der Flucht des Herzogs vor den französischen Revolutionstruppen 1793 verlor Zweibrücken den Charakter einer Fürstenstadt. Der Anschluss an Frankreich mit seinem einheitlichen Zollgebiet stärkte das handeltreibende Bürgertum. Aber die Aufhebung der feudalen Bindungen und des Zunftzwanges führte auch zu einer Verarmung großer Bevölkerungsteile. Während in der vormodernen Zeit nur der eine Familie gründen durfte, der auch eine Hof- oder Meisterstelle nachweisen konnte, stand es nun jedem frei zu heiraten. Dadurch wuchs die Bevölkerung rasch an. Viele Familien verarmten und konnten sich nur durch die Auswanderung vor dem Verhungern retten.
Mit dem Untergang Napoleons und dem Anschluss an das Königreich Bayern 1816 fand man sich in der wirtschaftsfeindlichen Kleinstaaterei des Deutschen Bundes wieder. Selbst zu Altbayern gab es keine Landverbindung. Erst mit der Gründung des Deutschen Zollvereins 1834 lohnte es sich, die Produktion und ihren Absatz überregional auszudehnen. Mutige, einfallsreiche Persönlichkeiten blickten nun über den Tellerrand ihrer Heimatstadt nach England und entwickelten mit neuen Technologien die Werkstätten ihrer Väter zu Industriebetrieben weiter. Die Entwicklung Zweibrückens von der inzwischen fast verdorften Ackerbürgerstadt zu einem industriellen Zentrum begann. Bis heute ist die metallverarbeitende Industrie ein wichtiger Standortfaktor.
