Soziale Stadt - entlang des Hornbachs / Breitwiesen

Auf der Grundlage des Grobkonzeptes (siehe unten) erfolgte Ende 2014 die Aufnahme des Gebietes in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt".

Grobkonzept "Soziale Stadt - entlang des Hornbachs/Breitwiesen"


Fragebogenaktion


Ihre Meinung war gefragt!

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gebiete in Bubenhausen und Breitwiesen/Ixheim waren eingeladen sich an einer umfassenden Bürgerbefragung zu beteiligen.

Im Fördergebiet wurden an jeden Haushalt zwei Fragbögen verteilt. Die Befragung war anonym und richtete sich an alle über 14 Jahren.

An elf Standorten, verteilt über das gesamte Fördergebiet, konnten die ausgefüllten Fragbögen in die nur für diesen Zweck aufgestellten Sammelbehälter eingeworfen werden.  

 Präsentation Bürgerbefragung  



Auftaktveranstaltungen


Seit Monaten machte dieser Projektnamen neugierig darauf, was sich dahinter verbirgt:    

Das Projektgebiet erstreckt sich "entlang des Hornbachs" und umfasst Teile von Bubenhausen und Ixheim, in denen die Wohn- und Lebensbedingungen langfristig verbessert werden sollen. Gefördert wird dieses große Vorhaben in den kommenden Jahren mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt".

Der Auftakt zu diesem Stadtteilentwicklungsprozess sollte gemeinsam mit den Bürgern gestaltet werden. Eingeladen waren neben Vertretern und Vertreterinnen der Institutionen vor Ort und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger entlang des Hornbachs, denn schließlich geht es um sie und ihre Zukunft. Sie sollten nicht nur indirekt von den geplanten Verbesserungen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld profitieren, sondern auch die Möglichkeit haben, sich direkt an den Planungen zu beteiligen.  

In der Praxis hieß dies, anhand eines maßstabsgetreuen Stadtteilmodells mitzureden und mit dem Finger darauf zeigen zu können: "Wo wohne ich, wo fehlt es an gutem Wohnraum und wie steht es um das Zusammenleben in meinem Wohngebiet? Wo wird gerast und wo fühle ich mich in den Abendstunden unsicher?" Das rund 4,50 Meter lange und 2,50 Meter breite, der Form des Gebiets angepasste Modell erlaubt es zu sagen: "Genau hier muss etwas geschehen".

  Dokumentation der Auftaktveranstaltungen                                          



Zukunftswerkstatt    


Zwei Auftaktveranstaltungen, die als erste große Beteiligungsaktion zuerst in den Breitwiesen und dann in Bubenhausen stattfanden waren ein ein Erfolg. Das Interesse an der Aktion hat uns gezeigt, dass es viele engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie institutionelle Vertreterinnen und Vertreter gibt.

In einer Zukunftswerkstatt als nächstem Schritt sollten Ideen für die Gebiete in Bubenhausen und Breitwiesen/Ixheim im Hinblick auf die Lebens- und Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Eingeladen waren Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, denn alle sind auf ihre Weise Experten für die Zukunft.

Auf Grund der Stärken und Schwächen, die in einer ersten Analyse und während der Auftaktveranstaltung genannt wurden, entwickelten wir gemeinsam visionäre und konkrete Ziele zu den Themengruppen "Bildung, Wirtschaft und Arbeit", "Städtebauliche Infrastruktur und Wohnen" sowie "Zusammenleben und Quartiersmanagement". 

Die Teilnehmer hatten Gelegenheit ihre Interessensschwerpunkte zu wählen und in in zwei verschiedenen Werkstätten mitzuarbeiten.

Zu sehen war auch das mittlerweile "gewachsene" Stadtteilmodell, das Kinder und Jugendliche unter der Anleitung von Herrn Wolf und seinem Team vom Internationalen Bund e.V. gebastelt haben.

Protokoll der Zukunftswerkstatt




Sicherheitsbegehung  
 

Sowohl bei der Auswertung der Bürgerbefragung als auch bei den Auftaktveranstaltungen hat sich herauskristallisiert, dass Bürgerinnen und Bürger etliche Orte im Projektgebiet subjektiv als unsicher empfinden.

Gemeinsam mit den Schlüsselpersonen machten sich die Planer bei einem Rundgang durch das Projektgebiet vor Ort ein Bild von den als problematisch genannten Situationen.


Protokoll Sicherheitsbegehung


...der nächste Schritt   
                                                          

"Perspektiven entlang des Hornbachs/Breitwiesen" hieß die Informationsveranstaltung, auf der die Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen vor Ort sowie die Bürgerinnen und Bürger, die im Gebiet des Projektes "Soziale Stadt entlang des Hornbachs/Breitwiesen" leben, ein weiteres Mal aktiv werden konnten.

Eine fachliche Analyse, eine "doppelte" Auftaktveranstaltung, eine Bürgerbefragung, eine Zukunftswerkstatt und eine Sicherheitsbegehung im Projektgebiet „entlang des Hornbachs/Breitwiesen" haben wertvolle Erkenntnisse geliefert. Diese sowie die Auswertungen von städtebaulichen und sozialplanerischen Untersuchungen wurden von Vertretern der Stadtverwaltung und der begleitenden Planungsbüros öffentlich vorgestellt.

Präsentation Abschlussveranstaltung 



Das Integrierte Entwicklungskonzept

Im Februar 2016 wurde das ausgearbeitete „Integrierte Entwicklungskonzept“, in dem die Ergebnisse der vorausgegangenen Arbeitsschritte zusammengefasst und die geplanten Maßnahmen beschrieben sind, vom Stadtrat beschlossen. Anschließend wurde die Abgrenzung des Fördergebietes in den Tageszeitungen öffentlich bekannt gemacht.

Das ca. 88 ha große Fördergebiet liegt bandförmig im Talraum des Hornbaches und reicht von der Wolflochstraße im Norden bis zur Gleiwitzstraße im Süden.  

Abgrenzung Fördergebiet



Quartiersmanagement


Im Frühjahr 2016 wurde dann die Umsetzung des Integrierten Entwicklungskonzeptes in Angriff genommen. So wurde ein Büro mit dem Quartiersmanagement beauftragt, das als Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern die im Fördergebiet leben fungiert.

Durch das Quartiersmanagement wird zum einen gewährleistet, dass die im Integrierten Entwicklungskonzept vorgeschlagenen Maßnahmen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort umgesetzt werden. Zum anderen sollen gemeinsam mit den Menschen im Gebiet zusätzliche Ideen für ihren Ortsteil entwickelt werden.

Das Quartiersmanagement hat sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung „Jetzt geht’s los!“ am 29.09.2016 in der Breitwiesenschule vorgestellt.

Als AnsprechpartnerIn stehen als QuartiersmanagerIn zur Verfügung:

Herr Marco Müller (marco.mueller@stadtberatung.info, Telefon 06332 – 871-609) und

Frau Yvonn Weber (yvonn.weber@stadtberatung.info, Telefon 06332 – 871-610)

Informationsflyer Quartiersmanagement

Dokumentation Auftaktveranstaltung, Jetzt geht's los.


                                        


Verfügungsfonds


Als wichtiges Instrument zur Umsetzung des Integrierten Entwicklungskonzeptes hat der Stadtrat zusammen mit dem Konzept die Einrichtung eines Verfügungsfonds beschlossen.

Dieser Fonds dient der Finanzierung einzelner Maßnahmen, durch die die Akteure vor Ort die Gebietsentwicklung vorantreiben können und so gemeinsam Verantwortung für das Gebiet übernehmen. So soll vor allem das Engagement von Vereinen, Institutionen und auch Privaten unterstützt werden.

Flyer Verfügungsfonds

Richtllinie Verfügungdfonds

Antrag Verfügungsfonds

Anlage zum Antrag Verfügungsfonds