Soziale Stadt - an der Steinhauser Straße

Auf der Grundlage des 2014 erstellten Grobkonzeptes stellte die Stadtverwaltung dann im November 2015 den förmlichen Antrag zur Aufnahme des Gebietes an der Steinhauser Straße in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt". Die Aufnahme erfolgt im Februar 2016.


Fragebogenaktion

Ihre Meinung war gefragt!

Wie bereits im ersten Fördergebiet "Entlang des Hornbachs/Breitwiesen" waren auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebietes an der Steinhauser Straße eingeladen sich an einer umfassenden Bürgerbefragung zu beteiligen.

Hierzu wurden im Fördergebiet an jeden Haushalt zwei Fragebögen verteilt. Die Befragung war anonym und richtete sich an alle über 14 Jahren.

An sechs Standorten, verteilt über das gesamte Fördergebiet, konnten die ausgefüllten Fragbögen in die nur für diesen Zweck aufgestellten Sammelbehälter eingeworfen werden. 

Auswertung Bürgerbefragung



Auftaktveranstaltung

„Soziale Stadt – an der Steinhauser Straße“ – ein zweites Gebiet wurde in das Förderprogramm aufgenommen: Im Gebiet nördlich der Steinhauser Straße sowie in ihrem südlichen Teilbereich sollen die Wohn- und Lebensbedingungen langfristig verbessert werden. Gefördert wird dieses große und langfristige Vorhaben in den kommenden zehn bis zwölf Jahren mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“.

Den Auftakt zu diesem Stadtteilentwicklungsprozess sollte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden. Zusammen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Institutionen vor Ort sollen sie nicht nur indirekt von den geplanten Verbesserungen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld profitieren, sondern auch die Möglichkeit haben, sich direkt an den Planungen zu beteiligen.                

In der Praxis hieß dies, anhand eines maßstabsgetreuen Stadtteilmodells mitzureden und mit dem Finger darauf zeigen zu können: „Wo wohne ich, wo fehlt es an gutem Wohnraum und wie steht es um das Zusammenleben in meinem Wohngebiet? Wo wird gerast und wo fühle ich mich in den Abendstunden unsicher?“ Das rund 2,90 Meter lange und 2,50 Meter breite, der Form des Gebiets angepasste Modell erlaubt es zu sagen: „Genau hier muss etwas geschehen“. Die Vertreter und Vertreterinnen der Stadt Zweibrücken waren vor Ort sein, um mit den Teilnehmern zu diskutieren.

Die Veranstaltung fand am Freitag, den 28. Oktober 2016, um 17:00 Uhr im „Nardinihaus – Ambulantes und teilstationäres Jugendhilfezentrum (ATJZ)“statt. Am Ende der Veranstaltung wurden die Ergebnisse zusammengefasst.

Flyer Auftaktveranstaltung



Sicherheitsbegehung

Bei der Auswertung der Bürgerbefragung hat sich bestätigt, was sich bereits in der Auftaktveranstaltung und den Fachgesprächen herauskristallisiert hat. Demnach empfinden Bürgerinnen und Bürger etliche Orte im Untersuchungsgebiet subjektiv als unsicher.

Mitarbeiter des beauftragten Planungsbüros trafen sich Anfang April 2017 mit den Mitgliedern der Lenkungsgruppe und Vertretern der örtlichen Institutionen zu einer gemeinsamen Sicherheitsbegehung durch das Gebiet an der Steinhauser Straße.



Abschlussveranstaltung

„Perspektiven für das Gebiet – an der Steinhauser Straße“ hieß die Informationsveranstaltung, auf der die Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen vor Ort sowie die Bürgerinnen und Bürger, die im Gebiet des Projektes „Soziale Stadt – an der Steinhauser Straße“ leben, am 13. November 2017 ein weiteres Mal aktiv werden konnten.

Die Stadtverwaltung und das Planungsbüro informierten über zukünftige bauliche und soziale Maßnahmen, wie beispielsweise über die geplante Pflegeeinrichtung und boten Möglichkeiten zur Diskussion am inzwischen fertiggestellten Stadtteilmodell.

Um für alle den Einstieg ins Thema zu erleichtern startete die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung und einem Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten. Ein kurzer Film, der von Jugendlichen aus dem Jugendzentrum der Stadt Zweibrücken gedreht wurde, zeigte lebendige Szenen und Interviews.

Anschließend wurden die Maßnahmen des Integrierten Entwicklungskonzepts für die Soziale Stadt – an der Steinhauser auf dem Stadtteilmodell präsentiert.

Präsentation Abschlussveranstaltung


Das Integrierte Entwicklungskonzept

Im Dezember 2017 wurde das ausgearbeitete „Integrierte Entwicklungskonzept“, in dem die Ergebnisse der vorausgegangenen Arbeitsschritte beschrieben und die geplanten Maßnahmen erläutert sind, vom Stadtrat beschlossen. Anschließend wurde die Abgrenzung des Fördergebietes in den Tageszeitungen öffentlich bekannt gemacht.

Das ca. 30 ha große Fördergebiet liegt im Osten des Stadtgebietes zu beiden Seiten der Steinhauser Straße.