Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist eine Leistung der Sozialhilfe. Rechtsgrundlage für die Gewährung von Eingliederungshilfe sind die §§ 53 ff. Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII). Demnach erhalten Personen, die durch eine Behinderung wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt sind oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, Leistungen der Eingliederungshilfe, wenn und solange nach der Besonderheit des Einzelfalles Aussicht besteht, dass die Aufgabe der Eingliederungshilfe erfüllt werden kann. Leistungen der Eingliederungshilfe können in ambulanter, teilstationärer oder stationärer Form erbracht werden.


Die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist entsprechend den Grundsätzen der Sozialhilfe eine nachrangige Leistung. Sie enthält insbesondere die Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen nach dem SGB IX.


Die Eingliederungshilfe gliedert sich dem entsprechend in drei Leistungsgruppen:

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation,
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.


Aufgabe der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist es:

  • eine drohende Behinderung zu verhüten oder 
  • eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und 
  • die Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft einzugliedern.


Die Eingliederungshilfe soll den Menschen mit Behinderung zu einem weitestgehend selbständigen Leben befähigen. Dazu gehört vor allem, dass er einen angemessen Beruf ausüben und möglichst unabhängig von Pflege leben kann.

Auskünfte und Anträge:

Antragsunterlangen und weitere Auskünfte erhalten Sie im

Amt für soziale Leistungen
Herzogstr. 3
Zimmer Nr. 264, 265 und 266
66482 Zweibrücken

Ansprechpartner sind
Herr Lelle:  Telefon (06332) 871-512
Frau Kiepert:
Telefon (06332) 871-501
Herr Marschall: Telefon (06332) 871-514