Partnerstädte


Boulogne-sur-mer (Frankreich)
Yorktown (USA)
Barrie (Kanada)
Runyinya
Regionale Kooperation mit unserer saarländischen Schwesterstadt Homburg


Boulogne-sur-mer seit 1959           


Besonderen Stellenwert genießen in Zweibrücken die Städtepartnerschaften. Vor mehr als 40 Jahren wurde die Partnerschaft mit Boulogne-sur-Mer an der französischen Kanalküste begründet, um einen Beitrag zur deutsch-französischen Verständigung zu leisten.

 

 

 

 

Von Anfang an war Wert darauf gelegt worden, nicht eine rein offizielle Städtepartnerschaft zu begründen, sondern eine, die durch die Bürgerinnen und Bürger der Partnerstädte mit Leben erfüllt wird.

Während der Pfingstbegegnungen, die im zweijährigen Turnus durchgeführt werden und unter dem Motto "Kultur" und "Sport" stehen, begegnen sich die Mitglieder vieler Zweibrücker und Boulogner Vereine, um die Tage der Begegnung gemeinsam bei sportlichen Wettkämpfen oder kulturellen Veranstaltungen zu verbringen. Zahlreiche Bürger beider Städte haben so Freundschaften schließen können, die zum Teil schon in zweiter Generation gepflegt werden.

 

 

Yorktown seit 1978            

  



Die seit den siebziger Jahren bestehende Partnerschaft mit York County im US-Bundesstaat Virginia ist in der gemeinsamen Geschichte Zweibrückens und Yorktowns verwurzelt.

Im Jahr 1781 trug das Zweibrücker Regiment Royal Deux-Ponts, das auf amerikanischer Seite gemeinsam mit den Franzosen gegen die britischen Truppen kämpfte, maßgeblich zum Sieg in der Schlacht von Yorktown bei. Dies war eine der entscheidenden Schlachten des Revolutionskrieges, und Zweibrücken leistete somit einen wichtigen Beitrag zur Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

 

Die Städtepartnerschaft wird vor allem durch den jährlichen Schüleraustausch zwischen den weiterführenden Schulen von York County und Zweibrücken mit Leben erfüllt. Daneben treffen sich in zweijährigem Turnus offizielle Vertreter der Partnergemeinden, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.

 

 

 



Barrie seit 1996            


1997 kam schließlich eine zweite transatlantische Partnerschaft hinzu, als am 7. Mai 1997 die Partnerschaftsurkunde mit der Stadt Barrie in der kanadischen Provinz Ontario ausgefertigt werden konnte. Diese Partnerschaft hat ihren Ursprung in der jüngsten Vergangenheit der beiden Partnerstädte: Von 1953 bis 1969 war die Royal Canadian Air Force auf dem Flugplatz Zweibrücken stationiert.

 


Viele der Militärangehörigen wohnten damals mit ihren Familien bei Zweibrücker Familien zur Miete und es entstanden Freundschaften, die sich teilweise bis in unsere Tage erhalten haben. Als die Kanadier 1969 den Flugplatz Zweibrücken aufgaben, wurden sie zum Teil auch auf den Flugplatz Base Borden - den Gründungsort der kanadischen Luftwaffe - in der Nähe von Barrie versetzt.

Dort hat man die Freundschaft zu Zweibrücken und den Zweibrückern nie vergessen. Insbesondere auch aus Zweibrücken stammende Bürger von Barrie setzten sich für die Gründung einer offiziellen Partnerschaft ein, die bislang schon zu einer ganzen Reihe von Begegnungen auf sportlichem und kulturellem Gebiet geführt hat. „Auch der erfolgreich gestartete Jugendaustausch zwischen den beiden Städten soll fortgesetzt werden.“




Nyakizu (früher Runyinya)            

Seit 1982 unterhält Zweibrücken eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in der Republik Ruanda, dem afrikanischen Partnerland unseres Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Runyinya, so hieß die ursprüngliche Partnergemeinde, ging 2001 im Rahmen einer umfassenden Gebietsreform in der nun deutlich größeren Gemeinde Nyakizu auf, die heute Zweibrückens Partnergemeinde ist. Vor allem die Zweibrücker Schulen standen in engem Kontakt mit ihren Partnerschulen und haben durch Spendenaktionen viel zum Ausbau des Schul- und Gesundheits wesens beigetragen. Der ruandische Bürgerkrieg in den 90er Jahren unterbrach dann zeitweise diese enge Verbindung. Heute hat sich die Situation wieder weitgehend normalisiert, und die alten Kontakte konnten – teils mit Erfolg – wieder neu geknüpft werden. Der Bürgerkrieg hat die Menschen, darunter vor allem die Witwen und Waisen, in große materielle Not gestürzt. Auch Schulen und Krankenstationen wurden zerstört oder stark beschädigt. So bietet sich ein reiches Betätigungsfeld für Hilfsprojekte. Mit der Aktion „Jedem Schulkind eine Tafel“ versucht das Zweibrücker Ruanda-Komitee nun insbesondere den mehr als 4.000 Waisen in Nyakizu zu einer Grundausstattung für den Schulbesuch zu verhelfen.




Unsere Schwesterstadt Homburg            

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