Lokale Agenda 21


 

Beim Umweltgipfel in Rio de Janeiro im Jahre 1992 wurde die Idee der Lokalen Agenda 21 geboren. Damals erkannte man, dass die Menschheit mit der Umwelt verantwortungsbewusst umgehen muss, um auch künftigen Generationen noch das Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen. Nachhaltiges Wirtschaften, Nutzung erneuerbarer Energien, Ressourcenschonung sind nur einige Stichworte für Themenfelder der Lokalen Agenda.

Diese Ziele sollen nicht nur auf der nationalen und internationalen politischen Ebene entwickelt und umgesetzt werden. Die Idee der Lokalen Agenda ist es vielmehr, weltweit auf der untersten, der örtlichen Ebene anzusetzen und die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen, um mit einer Vielzahl von Einzelbeiträgen die Ziele der Lokalen Agenda zu erreichen.

Auch in Zweibrücken gibt es seit August 2000 eine Lokale Agenda 21. Schon bei der großen Auftaktveranstaltung entschieden sich Zweibrücker Bürgerinnen und Bürger aller Alters- und Berufsgruppen für die Mitarbeit bei der Lokalen Agenda.
Drei Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen Bildung, Wirtschaft und Soziales,
Klimaschutz und Energie, Stadtentwicklung und Wohnungsbau nahmen schon bald darauf die Arbeit auf. Außerdem kam mit dem Zweibrücker Agenda Forum (ZAF) noch eine weitere Agendagruppe hinzu. Unter anderem konnte z. B. die Projektidee der Installation einer Solarstromanlage auf dem Dach der Berufsbildenden Schule Zweibrücken realisiert werden; auch brachte sich die Agenda in die Diskussion der Nutzung erneuerbarer Heizenergie ein, erörterte die Energiegewinnung durch Windkraftanlagen und befasste sich mit der Verkehrs- anbindung der Innenstadt. Beim Rheinland-Pfalz-Tag 2002 in Zweibrücken war die Lokale Agenda mit einem Info-Stand vertreten.

Nun ist die Lokale Agenda 21 Zweibrücken in eine neue Phase gegangen. Anfang 2003 sind die bislang nach Themenbereichen unterteilten Arbeitsgruppen im ZAF aufgegangen. Unter Einbeziehung all derer, die schon in der Lokalen Agenda aktiv waren, führt das ZAF die Agendaarbeit fort. Damit sollen Themenüberschnei dungen zwischen Arbeitskreisen vermieden werden; die Agendaarbeit soll sich effektiver gestalten.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Lokalen Agenda Zweibrücken.

www.umdenken.de