Landgestüt



Vor mehr als 250 Jahren – im Jahr 1755 – wurde mit der Gründung des Landgestütes die geordnete Zucht des „Zweibrücker Pferdes“ von Herzog Christian IV. von Zweibrücken manifestiert. 

Welches Gestüt verfügt über eine solch bewegte Geschichte, die vier Pferderassen hervorbrachte und viele Zuchtgebiete beeinflusste? Von Stadthaltern des schwedischen Königs initiiert, vom Kaiser der Franzosen begehrt und gefördert, waren „Zweibrücker Pferde“ europaweit gefragt. Unter bayrischer Herrschaft war der „Zweibrücker“ zudem unersetzlich für den Ausbau der Landwirtschaft und damit der  Ernährungssicherung der stetig wachsenden Bevölkerung. Heute ist der „Zweibrücker“ aus dem Reit- und Fahrsport nicht mehr wegzudenken.

Glanzvolles und Dramatisches wechselten sich im Laufe der Jahrhunderte ab, dennoch konnten weder Zwangsevakuierung durch napoleonische Truppen, noch Evakuierungen und Zerstörungen während zweier Weltkriege, die Flamme der Begeisterung für das Pferd zum Erlöschen bringen.
Das Landgestüt Zweibrücken hat alle Belastungsproben überdauert. Waren seine Pferde vor vielen Jahren weder aus Landwirtschaft noch Kriegsdienst – so sind sie heute aus dem Reit- und Fahrsport - nicht mehr wegzudenken.

Das Landgestüt Zweibrücken ist mit ca. 15 Deckhengsten das kleinste Landgestüt Deutschlands. 
 

Besitz- und Eigentumsverhältnisse im Landgestüt Zweibrücken

Das Landgestüt ist vom Besitz des Landes Rheinland-Pfalz in den Besitz der Stiftung Landgestüt Zweibrücken gewechselt. Sie wurde mit der Stiftungsurkunde vom 19. Februar 2007 errichtet. Stiftungszweck ist es, den Pferdesport und insbesondere die Jugend zu fördern, die Tierzucht mit Schwerpunkt der Rasse des Zweibrücker Pferds zu unterstützen sowie das historische Erbe des Landgestüts Zweibrücken zu bewahren.
Betrieben wird das Landgestüt von der Landgestüt Zweibrücken GmbH.

 

Weitere Informationen:

Landgestüt Zweibrücken GmbH
Telefon: 06332/17556

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