Kinderfreizeitbonus

Kinderfreizeitbonus

Die Bundesregierung hat kürzlich das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona 2021/2022“ beschlossen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Kinderfreizeitbonus. Das Ziel des Kinderfreizeitbonus ist es u. a., Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr dabei zu unterstützen, Angebote zur Freizeitgestaltung insbesondere in den Ferien wahrzunehmen und Versäumtes nachzuholen.

Daher sollen minderjährige Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien (SGB II, SGB XII, AsylbLG, BVG) bzw. Familien mit geringerem Einkommen (Kinderzuschlag, Wohngeld), die im August 2021 Leistungen beziehen, einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von einmalig 100 Euro je Kind erhalten.

Er wird in vielen Fällen von der Familienkasse ausgezahlt. Sie soll den Bonus an Bezieherinnen und Bezieher von Kinderzuschlag automatisch auszahlen. Für Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erfolgt die Auszahlung nicht durch die Familienkasse, sondern durch die Stadt Zweibrücken, ohne dass ein Antrag gestellt werden muss. Das Gleiche gilt für Leistungsberechtigte nach dem SGB II, die die Auszahlung vom zuständigen Jobcenter erhalten.

Familien, die Wohngeld oder Hilfen zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe nach SGB XII) beziehen, müssen den Kinderfreizeitbonus bei der zuständigen Familienkasse beantragen.

Übersicht zum Kinderfreizeitbonus




Kinder im Leistungsbezug nach/von

Zuständige Behörde für die Bonuszahlung

Ist eine Antrag zu stellen?

SGB II

Jobcenter

nein

AsylbLG

„AsylbLG-Behörde“

nein

Kinderzuschlag

Familienkasse

nein

Wohngeld

Familienkasse

ja

Hilfe zum Lebensunterhalt

Familienkasse

ja

Das Antragsformular und weitere Informationen finden Sie unter: